Black Hawks fiebern Spitzenspiel entgegenAm Sonntag gegen punktgleichen EV Pfronten

Black Hawks fiebern Spitzenspiel entgegenBlack Hawks fiebern Spitzenspiel entgegen
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Zwei ganz heiße Anwärter um die besten Startplätze in den Play-offs stehen sich am Sonntag in der Eis-Arena gegenüber. Die Black Hawks Passau empfangen um 18.30 Uhr im Spitzenspiel der Zwischenrunde in der Landesliga Bayern den punktgleichen EV Pfronten.

Genau zur entscheidenden Phase sind die Falcons komplett in die Erfolgsspur eingebogen. In der Vorrunde scheint sich die Mannschaft um Trainer Herbert Gmeinder etwas geschont zu haben, denn Platz drei spiegelte sicher nicht die Stärke der bayerischen Schwaben wider. Dass mit dem EV Pfronten in dieser Saison zu rechnen ist, war mit Blick auf die Kaderliste klar. Nach dem Rückzug des EV Füssen in die Bezirksliga nach der Saison 2014/15, sammelten die Falcons einige Spieler aus der Oberliga ein. Nur 15 Autokilometer trennen die beiden Clubs, da sind Wechsel nichts Ungewöhnliches. So kam der tschechischen Verteidiger Ladislav Hruska noch letzte Saison vom Oberligisten EV Füssen nach Pfronten. Überhaupt hat das nahe Eishockey-Bundesleistungszentrum in Füssen viele Spieler des EV Pfronten geprägt. Viele der Spieler kommen aus der vorbildlichen Nachwuchsschmiede des ehemaligen deutschen Meisters EV Füssen. Ebenfalls von dort kam der bärenstarke Torhüter Andreas Jorde, denn die Black Hawks auch noch aus Oberligazeiten kennen.

Der Verein aus dem 8000-Einwohner-Ort im Allgäu kann aus einem großen Fundus an gut ausgebildeten Eishockeyspielern in der Region schöpfen. Der Kader hat mit 28 Spielern auch deshalb eine enorme Tiefe, einen „Überflieger“ gibt es nicht, gerade das macht die Mannschaft mit ausgeglichenen Reihen aber so gefährlich.

Die Zielsetzung ist für die Mannschaft um Kapitän Mathias Pilz klar, die Heimspiele müssen jetzt in der Zwischenrunde alle gewonnen werden, dann ist zumindest die Teilnahme an den Play-offs so gut wie fix. Doch das alleine ist für das ehrgeizige Team nicht die Maxime, denn am schönsten wäre natürlich aus der „Pole Position“ in die K.o.-Runde zu starten. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg und einer der ganz dicken Steine stellt sich nun in den Weg.

Die Hawks sind durchaus selbstkritisch genug um festzustellen, dass sie in den letzten Spielen nicht ihr gesamtes Potential abgerufen haben. Bisher konnte Ivan Horak seine Männer auf dem Eis spätestens in der zweiten Pause so heiß mache, dass am Ende doch – mit Ausnahme gegen den EV Dingolfing – drei Punkte auf dem Konto standen. Das muss nicht immer gut gehen, weiß auch der Passauer Trainer und wird den Hebel speziell dort ansetzen.

Die Statistik spricht für die Black Hawks, denn in den fünf Spielen der Zwischenrunde schossen sie nicht nur mehr Tore, sondern bekamen auch weniger Gegentreffer. „Auch dieses Spiel beginnt bei 0:0, und wir werden alles daran setzen, um nach 60 Minuten zumindest ein Tor mehr auf dem Habenkonto zu haben“, so Passaus Coach Ivan Horak. Nicht mit dabei sein wird Ruben Kapzan, den der DEB als Schiedsrichter bei einem DNL-Spiel nach Bad Tölz eingeteilt hat.

Auch für dieses Heimspiel am Sonntag gegen den EV Pfronten sind die Eintrittskarten im Vorverkauf beim First-Reisebüro Eichberger (Fußgängerzone) oder der Shell-Tankstelle Färber in Passau-Maierhof erhältlich.

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