Black Hawks feiern vierten Sieg in SeriePassau demontiert Dorfen mit 7:3

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Bereits nach elf Sekunden schlug der Puck zum ersten Mal hinter Gästetorhüter Thomas Hingel ein. Eine kurze Schwächephase im ersten Drittel führte zum 1:1-Ausgleichstreffer durch Mark Waldhausen. Eine anschließende Auszeit brachte die Mannen von Trainer Christian Zessack wieder auf Kurs. Im zweiten Drittel rollte eine Passauer Angriffswelle nach der anderen auf das Tor des ESC Dorfen. Oliver Wawrotzki, Alexander Janzen und Daniel Schander erhöhten zur 4:1-Führung zur zweiten Drittelpause. Wer dachte, die Passau Black Hawks würden im Schlussdrittel das Ergebnis verwalten, der hatte sich gehörig getäuscht. Die Treffer fünf und sechs erzielten die Passauer sogar in eigener Unterzahl. Dominik Schindlbeck und Roman Nemecek vollendeten jeweils ein Zuspiel von Petr Sulcik. Zwar konnte Dorfen noch mal verkürzen, Svatopluk Merka stellte allerdings umgehend den alten Abstand wieder her. Dorfens Treffer zum 7:3 war am Ende nicht mehr als Ergebniskosmetik. Im Gegenteil! Das Ergebnis hätte gut und gerne auch zweistellig ausfallen können. Mehrere Pfostenschüsse, ein nicht gegebener Treffer sowie ein gut haltender Thomas Hingel im Tor der Eispiraten verhinderten Schlimmeres. Spieler des Tages auf Seiten der Passau Black Hawks wurde einer der „jungen Wilden“. Mitch Limböck wurde für seinen Einsatz und seinen ersten Scorerpunkt ausgezeichnet. Auf Seiten der Eispiraten wurde Mark Waldhausen zum besten Spieler gewählt.

Trainer Christian Zessack zeigte sich auf der anschließenden Pressekonferenz mit dem Ergebnis zufrieden, dass Spiel seiner Mannschaft über sechzig Minuten sei aber noch verbesserungswürdig. „Wir haben heute gut angefangen und ein frühes Tor erzielt. Urplötzlich hat sich aber wieder der Schlendrian eingeschlichen und wir haben den Ausgleich kassiert. Mit der frühen Auszeit haben wir den Jungs eine Pause verschafft und dann wieder in die Spur gefunden. Im zweiten Drittel haben wir hervorragend gespielt und hätten durchaus noch mehr Tore erzielen können. Unser Powerplay hat heute nicht so gut funktioniert wie zuletzt, dafür haben wir in Unterzahl zweimal zugeschlagen. Generell bin ich zufrieden wie die Mannschaft das Spiel heute als Team gestemmt hat“, analysierte Zessack.

Bereits am kommenden Freitag müssen die Passau Black Hawks zum schweren Auswärtsspiel nach Miesbach reisen. Der Oberliga-Absteiger belegt aktuell Tabellenplatz neun und muss gegen Passau unbedingt gewinnen, um die Play-off-Ränge nicht aus den Augen zu verlieren. Am Sonntag um 18.30 Uhr empfangen die Habichte dann den EHC Klostersee in der Passauer Eis-Arena.

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