Black Hawks bringen sich selbst in SchwierigkeitenSieg und Niederlage am Wochenende

Black Hawks bringen sich selbst in SchwierigkeitenBlack Hawks bringen sich selbst in Schwierigkeiten
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Bis drei Minuten vor Schluss führten die Habichte mit 3:1 und waren dem Klassenerhalt zu diesem Zeitpunkt im Spiel nahe. Als Dominik Retzer drei Minuten vor Schluss den 2:3-Anschlusstreffer markierte, begann das große Zittern. Nervös und unsortiert präsentierten sich die Black Hawks in der Schlussphase. Germering war zu diesem Zeitpunkt die aktivere Mannschaft und auch körperlich deutlich präsenter als die Gastgeber. Diese Passivität bestrafte John Cangelosi 68 Sekunden vor dem Ende mit einem Mann mehr auf dem Eis zum 3:3-Ausgleich. Torhüter Dürr hatte zu diesem Zeitpunkt das Eis zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen. In der Overtime kassierten die Black Hawks eine unnötige Strafzeit und mussten sich so gegen vier Germeringer erwehren. Diese Chance ließen sich die Gäste nicht entgehen und so war es erneut Dominik Retzer, der die Scheibe im Black Hawks Tor versenkte. Totenstille setzte mit dem Treffer in der Passauer Eis-Arena ein. Auf den Tribünen war das Entsetzen zum Greifen nahe. Der sicher geglaubte Sieg war in nur fünf Minuten verschenkt worden.

„Es ist besser, wenn ich gerade nichts sage, denn es könnte sein, dass ich das später bereue. Ich bin jedenfalls gerade richtig angepisst und kann überhaupt nicht verstehen, was da gerade auf dem Eis passiert ist“, so ein sichtlich aufgebrachter Vorsitzender Christian Eder gegenüber einem Pressevertreter kurz nach dem Spiel.

Trainer Ivan Horak hatte nach dem Anschlusstreffer zum 2:3 eine Auszeit genommen und wollte so Ruhe und Ordnung in die Mannschaft bringen. Genützt hat auch dieser taktische Kniff am Ende nichts. „Das ist unglaublich. Wir haben an einem Wochenende zweimal eine 3:1-Führung verspielt. Am Freitag ging das gut, heute wurden wir bestraft. Insgesamt waren wir am Ende nicht präsent genug. In solchen Spielen muss man auf dem Eis mehr arbeiten“, so ein sichtlich frustrierter Black-Hawks-Coach.

Trotz der bitteren Niederlage wird man bei den Passau Black Hawks die nächsten beiden Wochen konzentriert weiter arbeiten. Das nächste Wochenende ist spielfrei, sodass die Habichte erst am 3. März zum entscheidenden Spiel in Schongau antreten müssen. Zeit, die die Habichte nutzen können, um die Köpfe freizubekommen und sich auf das „Friss oder Stirb“ zu fokussieren.

Den direkten Klassenerhalt haben die Passau Black Hawks noch immer in der eigenen Hand. Auch der Mitkonkurrent im Kampf um den Klassenerhalt EA Schongau hat sein Spiel am Sonntag vergeigt. Somit kommt es am 3. März zu einem echten Endspiel, wenn die Passau Black Hawks beim punktgleichen EA Schongau antreten. Mit einem Sieg der Hawks in Schongau würden sie definitiv den Klassenerhalt feiern können. Bei einer Niederlage entscheidet das gleichzeitige Spiel des EV Moosburg in Germering, ob die Hawks die Zusatzchance „Relegation“ bekommen. In dieser müssten sie gegen den Verlierer des Finales der bayerischen Landesligen ran. Hier läuft derzeit das Halbfinale mit dem EV Füssen, EV Dingolfing, EC Bad Kissingen und EHC Königsbrunn.

Um die Mannschaft in Schongau gebührend zu unterstützen, haben die Passau Black Hawks und der 1. Eishockey Fanclub die „Zehn-Euro-Busfahrt“ ins Leben gerufen. So hat jeder Fan die Gelegenheit, für einen kleinen Betrag die Black Hawks vor Ort zu unterstützen. Anmeldungen sind auf Facebook auf der Seite des 1. Eishockey-Fanclubs Passau oder direkt bei Sebastian Höhn unter 0175/9918152 möglich.

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