Black Bears Freising wollen weiter in der Erfolgsspur bleibenAm Freitag gegen Trostberg, am Sonntag Derby in Pfaffenhofen

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Er sei natürlich mit seinem Team absolut zufrieden bislang, das nach lediglich elf gemeinsamen Eis-Trainings zwei Siege einfahren konnte. „So wenig Eistraining hatte ganz bestimmt sonst niemand in der Liga. Daher bringt uns jetzt jede Woche kleine Schritte weiter und genau in die Richtung, wie ich das Team gerne spielen sehen will“, ergänzt der Trainer.

Nächster Gegner in der heimischen Weihenstephan Arena ist am Freitag der TSV Trostberg. Nach einer völlig verkorksten Vorrunde im vergangenen Jahr, mit nur fünf Siegen aus 20 Spielen, übernahmen die Brüder Alex und Sergej Piskunov das Training und schnürten am Schluss selbst noch einmal die Schlittschuhe. In letzter Minute konnte man den Abstieg aus der Landesliga verhindern. Im ersten Spiel der neuen Saison trafen die Chiefs auf den Topfavoriten aus Haßfurt, der zuvor zwei Mal souverän gegen Waldkirchen und Selb gewonnen hatte. Zwar unterlag Trostberg mit 5:7, sah sich aber „voll auf Augenhöhe“. Das letzte Aufeinandertreffen mit den Black Bears gab es im Frühjahr 2017, als Freising zwei Mal deutlich im Pokal gewann.

Am Sonntag fahren die Bears dann die kurze Strecke in die Holledau zum EC Pfaffenhofen, die im vergangenen Jahr (nach über 30 Jahren Zugehörigkeit zur Bayernliga) gemeinsam mit Moosburg abgestiegen sind. Neun Siege aus 26 Spielen waren da einfach zu wenig. Für die neue Saison wurde mit dem Deutsch-Kanadier Chris Heid ein neuer Mann an der Bande verpflichtet, dessen Auftrag ist klar: Wiederaufstieg der Ice Hogs in die Bayernliga. In der Vorbereitung gab es fünf deutliche Siege gegen Landesligisten, nur gegen Moosburg verlor das neu formierte Team, das sich mit vier oberligaerfahrenen Spielern verstärkt hat. Auch die beiden Kanadier Jake Fardoe und Dillon Duprey konnte man zum Bleiben überzeugen. Im ersten Landesliga-Spiel mussten die IceHogs gegen die sicherlich recht stark einzuschätzenden Amberger eine 2:3-Niederlage hinnehmen. Zwei Tage später setzte man sich dann aber gegen die Oberliga-Reserve des VER Selb problemlos mit 6:1 durch, Neuzugang Nick Endreß aus Regensburg war dabei drei Mal erfolgreich.

„Wir wollen zwei starke Spiele machen! Vor allem vor unseren Fans werden wir alles geben, um zu siegen. Sollten wir dann doch eines verlieren, dann wollen wir wenigstens aufrecht rausgehen uns sagen: „Wir haben alles getan“, lädt Knallinger die Freisinger Eishockey-Freunde ins eigene Stadion und auch nach Pfaffenhofen ein.

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