Black Bears Freising unterliegen Dingolfing in der VerlängerungKrankheitswelle verhindert mehr als nur einen Punkt

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Am Freitag brachte der Trainer von seinem nominell 22 Mann starken Kader noch 15 aufs Eis, in Dingolfing schnappte sich die im Team grassierende Grippewelle weitere Bears, so dass sie noch mit zwölf Feldspielern, darunter nur drei Verteidiger, und Torwart Marco Krojer auflaufen konnten. Dafür, dass die Dingolfinger drei komplette Reihen hatten und Freising nur zwei, hielten sie das Spiel lange offen.

Die Isar-Rats waren natürlich in den ersten beiden Dritteln deutlich flexibler und hatten zahlreiche dicke Torchancen, die aber fast alle grandios von Krojer vereitelt wurden. In der 13. und 35. Minute war er jeweils machtlos und aller Einsatz seiner aufopferungsvoll kämpfenden Vorderleute vergeblich, da schlug zwei Mal der Dingolfinger Florian Meichel zum 2:0 zu.

Wer nun dachte, der Freisinger Mini-Kader würde im letzten Durchgang ganz einbrechen, rieb sich verwundert die Augen. Auch „motiviert“ durch eine entsprechende Kabinenansprache von Coach Knallinger waren plötzlich die Black Bears spielbestimmend. Dingolfing ging offensichtlich mit fortschreitender Spieldauer immer mehr die Kraft aus und so kamen die Freisinger zu guten Einschussmöglichkeiten. In der 44. Minute zog Johannes Weyer kurz hinter der blauen Linie ab und sein Geschoss schlug hinter dem Isar-Rats-Goalie im Winkel ein. Vier Minuten später setzte sich André Oesterreich mit einer feinen Einzelleistung gegen mehrere Verteidiger durch und stellte auf 2:2. In der Folge verpassten es die Bears, den Sack endgültig zuzumachen, so kam es zur Verlängerung. Hier rafften sich die Gastgeber doch noch einmal auf und schossen schon in der zweiten Minute den 3:2-Siegtreffer. Freising hatte nach großem Kampf und einem Spiel mit viel Herz wenigstens einen Punkt.

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