Black Bears Freising im offenen Stadion gegen den ESC VilshofenBeim Vorletzten müssen drei Punkte her

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Bis vor wenigen Jahren war es für die Black Bears völlig normal, dass sie im offenen Eisstadion noch gegen Regen und Schnee kämpften, die Zuschauer wegen beschlagenen Scheiben oft kaum etwas zu sehen bekamen. Seit der Eröffnung der Weihenstephan-Arena sind in Freising alle den Luxus des Stadions gewohnt. Doch nun geht es nach Vilshofen und die Wölfe spielen nach wie vor unter freiem Himmel, was sich oft genug an der Qualität des Eises oder kürzlich beim Spiel gegen Haßfurt bei strömendem Regen mit plötzlich abstoppenden Pucks bemerkbar macht. Und für Freitagabend ist in Vilshofen wieder Regen angekündigt.

Die äußere Umgebung darf aber für das Team von Coach Heinz Zerres keine Ausrede sein. Vilshofen hat bislang lediglich beim punktlosen Letzten in Straubing gewonnen, ansonsten gegen die annähernd gleichen Gegner wie Freising gespielt und verloren. Das Team setzt wie einige andere der Liga auf tschechische Unterstützung, Trainer Peter Straka und die Stürmer Milan Blaha, Vladimir Gomov, Robert Vavroch und Robert Suchomski haben noch den tschechischen Pass oder zumindest Wurzeln dorthin. Hinzu kommt Goalie Sandro Agricola, der schon in Wolfsburg und Hannover hochklassig spielte. Nominell scheint Vilshofen also nicht schlecht aufgestellt zu sein, allerdings ist Top-Stürmer Blaha seit Wochen verletzt. 

Die Black Bears zeigen in der Saison ein sehr wechselhaftes Gesicht. Auf drei starke Spiele gegen Ulm, Burgau und Dingolfing folgte ein wirklich schwaches in Königsbrunn, eine tolle Moral zu Hause mit einem Punkt gegen Bad Kissingen und wieder ein unbefriedigendes Match in Selb. Die Aussage von Zerres, „wenn alle das zeigen, was sie können, dann können wir jeden in dieser Liga schlagen“, zeugt von Zuversicht – nur zeigen eben seine Spieler nur phasenweise tolles Vollgas-Eishockey, wie es sich Zerres wünscht.

Entscheidend wird für den dringend benötigten Freisinger Sieg sein, ob der bislang überragende Stürmer Martin Dürr (11 Tore, 6 Assists) gemeinsam mit seinen Partnern Manuel Kühnl (11 Vorlagen) und Martin Oertel (7 Vorlagen) wieder zuschlagen kann. Auch das Überzahlspiel der Black Bears war bislang eher schwach, zudem kassierte man sogar in Überzahl einige Tore. Mit einer konzentrierten Leistung über die gesamten 60 Minuten sollten die Freisinger schon drei Punkte von der Donau an die Isar holen können.

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