Black Bears erwarten Vilshofen und müssen nach Bad Kissingen„Wir werden alles tun, um weiter im Geschäft zu bleiben“

Lesedauer: ca. 2 Minuten

„Wir haben ein fast verlorenes Spiel in Ulm noch gedreht und zu Hause gegen die Top-Mannschaft aus Amberg alles gegeben. Am Schluss war es ein verlorener Zweikampf, der das Spiel entschieden hat.“ Sein Team sei absolut im Soll und werde am Freitag (Spielbeginn 20.15 Uhr) zu Hause gegen Vilshofen alles tun, „um weiter im Geschäft um die oberen fünf Plätze zu bleiben“, verspricht Zerres. Am Sonntag, beim Tabellenzweiten Bad Kissingen, hängen die Trauben dann etwas höher, „doch wenn wir mit fairen Mitteln alles geben, ist auch da etwas drin.“

Bei Vilshofen läuft es in dieser Saison überhaupt nicht. Eigentlich wollte die Mannschaft von Coach Peter Straka in der oberen Tabellenhälfte mitspielen, insgesamt kamen 14 neue Spieler und füllten den Kader recht üppig auf. Doch nach einem Sieg am zweiten Spieltag gegen die schwächste Mannschaft der Liga aus Straubing folgten sieben Niederlagen am Stück, unter anderem auch ein 2:4 gegen die Black Bears. „Wenn alle, die gesund sind, voll mitziehen, dann müssten wir den Zuschauern ein schönes Spiel und einen Sieg bieten können“, sagt Coach Zerres. Aktuell laborieren noch einige Spieler an kleineren und größeren Verletzungen, so dass sich erst im Abschlusstraining entscheiden wird, wer für Freising auflaufen kann.

Am Sonntag (Spielbeginn 18 Uhr) geht es dann nach Bad Kissingen. Die haben die ersten beiden Saisonspiele verloren, doch dann mächtig aufgedreht und sieben Mal in Folge gewonnen, auch in Freising 5:4 nach Verlängerung. Insgesamt hat das Team von Spieler-Trainer Mikhail Nemirovsky bereits zwölf Mal gewonnen, nur gegen Schweinfurt gab es zwei deutliche Niederlagen, die letzte gerade am vergangenen Sonntag. Pikanterweise verlor man mit Richard Adam und Marc Zajic kürzlich zwei Spieler nach Schweinfurt. Obwohl die Kissinger Mannschaft schon gespickt ist mit Osteuropäern, Finnen, Kanadiern und Schweden, wurden gleich noch der Russe Alexei Zaitsev und der Litauer Domantas Cypas verpflichtet. „Das wird hart – aber wir kommen zu unseren Siegen über den Kampf und über den Teamgeist. Und die Moral und die Stimmung sind hervorragend, alle ziehen voll mit und helfen sich gegenseitig. Egal wie alt oder wo sie schon gespielt haben – wenn wir das umsetzen können, dann können wir der Osteuropa-Auswahl aus Bad Kissingen Paroli bieten und dann ist auch mindestens ein Punkt drin“, erwartet Heinz Zerres. Im Hinspiel in Freising scheiterten die Bears in einem hochklassigen Spiel vor allem an einem annähernd unüberwindbaren litauischen Nationaltorwart Donatas Zukovas.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!