Black Bears am Freitag und Sonntag mit den letzten TestspielenEislose Zeit in Freising ist zu Ende

André Oesterreich (34) kam vom EC Pfaffenhofen zu den Black Bears. Gegen Ingolstadt zeigte er seine Torgefährlichkeit mit zwei Treffern. (Foto: Black Bears Freising)André Oesterreich (34) kam vom EC Pfaffenhofen zu den Black Bears. Gegen Ingolstadt zeigte er seine Torgefährlichkeit mit zwei Treffern. (Foto: Black Bears Freising)
Lesedauer: ca. 2 Minuten

„Nach der langen Sommerpause und den wenigen Eiszeiten, die wir bislang hatten, sehe ich die vier Testspiele als erweitertes Training an. Im Prinzip sind die Ergebnisse jetzt noch egal, ich will die besprochenen Laufwege und Spielzüge sehen“, sagt Coach Markus Knallinger, der von den Erding Gladiators an die Isar kam. Dennoch war er schon zufrieden, dass der erste Test im Allgäu gegen Bad Wörishofen mit 5:3 gewonnen werden konnte. Beide Teams traten dabei zahlenmäßig mit Minimalbesetzungen an. Zahlreiche Verletzungen sowie ein Grippe-Virus, den sich die Black Bears im südtiroler Trainingslager eingefangen hatten, sorgten dafür, dass gerade mal zwölf Feldspieler und ein Torwart fit waren. „Schön fand ich, dass wir fünf Torschützen hatten, das Team also gut funktioniert“, so Knallinger. Beim zweiten Test in Ingolstadt hatte er dann schon ein paar Männer mehr zur Verfügung, vor allem mit Marco Krojer und Johannes Sedlmeier wieder zwei Goalies. Auch dieses Spiel gewannen die Bears, beim 6:2-Erfolg netzten Dominik Schulz und der Neuzugang vom EC Pfaffenhofen, André Oesterreich, je zwei Mal ein und zeigten damit neue Perspektiven im Bears-Angriff neben den etablierten Dürr, Kühnl, Kammermeier und Mooseder auf.  Auch der Top-Vorbereiter der letzten Saison, Manuel Kühnl, legte die Scheibe wieder zwei Mal mustergültig vor und traf zudem noch selbst.

Knallinger sagt, ihm gehe es jetzt erst mal darum zu sehen, wer mit wem und auf welcher Position am besten harmoniere und dass das System, das er der Mannschaft vorgebe, umgesetzt wird. Sei Ziel ist es, dass alle dieses System und die zugehörigen Laufwege so verinnerlichten, „dass es ganz egal ist, wer in welcher Reihe und mit wem zusammen spielt!“ Zufrieden ist der Coach mit den Neuzugängen Birk (Germering), Schorr und Oesterreich (Pfaffenhofen), Berndt (Erding), Ferron (Ottobrunn) und Rückkehrer Dürr aus Moosburg. „Die passen prima ins Team – aber für mich sind ja alle neu“, lacht Knallinger.

Ein ganz wichtiger Faktor ist für ihn auch die Jugendarbeit, dafür war er in den letzten Jahren hoch gelobt und sehr erfolgreich in Erding. „Ich werde so oft wie möglich das Training der U20 leiten und dann sehr schnell sehen, wer in die Erste passt. Noch kenne ich keinen so richtig, aber mein Ziel ist natürlich, regelmäßig Nachwuchsspieler hochzuziehen, die sind doch unsere Zukunft im Verein!“

Etwas als eine Woche hat das Team noch Zeit bis zum Saison-Start mit dem Derby-Kracher beim Bayernliga-Absteiger  EV Moosburg (12. Oktober, Spielbeginn 19.30 Uhr). Jetzt steht am Freitag zunächst das Rückspiel gegen den ERV Ingolstadt Ib und am Sonntag gegen den EV Bad Wörishofen an.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!