Bissige Riverrats setzen Gladiators lange zu7:3-Erfolg für Erding

ErdingErding
Lesedauer: ca. 1 Minute

Die Gladiators nahmen gleich das Heft in die Hand und wollten sich für die Freitags-Niederlage in Schongau rehabilitieren. Mit dabei war auch Martin Dürr, dessen Gesicht nach einem Unfall ein kapitales Veilchen ziert. Dass er aber trotzdem den nötigen Durchblick hat, bewies er nach gut drei Minuten. Da fälschte er nämlich einen Schuss von Bastian Cramer mit dem Schläger aus der Luft unhaltbar zum 1:0 für Erding ab. Und die Gastgeber blieben am Drücker. Auch wenn sich die River Rats immer wieder befreien konnten und durchaus gefährliche Aktionen hatten, die besseren Chancen hatten die Gladiators. In der 9. Minute durften die Fans dann das 2:0 bejubeln, als Jamie Hill einen Waldhausen-Pass verwertete.

Die Gäste zeigten sich davon aber nur wenig beeindruckt und suchten ihr Heil in der Offensive. Rettete Erdings Torwart Christoph Schedlbauer in der 18. Minute noch bravourös gegen Daniel Merl, war er eine Minute später machtlos. Völlig freistehend jagte Ondrej Horvath den Puck zum 1:2 unter die Latte.

Mit Schwung und Druck kamen die Gladiators aus der Kabine. In der 24. Minute schlenzte Daniel Krzizok den Puck zum 3:1 in den Winkel und baute damit seine persönliche Serie aus: Im zehnten Punktspiel in Folge hat er sich nun in die Torschützenliste eingetragen. Geretsried kam zwar noch einmal heran, als Florian Strobl einen Konter zum 2:3 abschloss (27.), aber die Antwort der Gladiators folgte postwendend. Nur 35 Sekunden später veredelte Dürr einen Babic-Pass zum 4:2, und wiederum nur 115 Sekunden danach legte Dürr für Neuzugang Marko Babic auf, dem sein erster Treffer für die Gladiators gelang. Doch die Riverrats zeigten eine tolle Moral und verkürzten durch Horvath in Unterzahl auf 3:5 (39.).

Offenbar hatten die Geretsrieder wieder richtig Mut gefasst, denn zu Beginn des Schlussabschnitts schnürten sie die Gastgeber phasenweise in ihrem Drittel ein, und Erdings Torwart Schedlbauer musste einige Male sein ganzes Können unter Beweis stellen. Wie eine Erlösung für die Erdinger war da das 6:3 von Philipp Michl in der 49. Minute, als er quasi vom Bully weg erfolgreich war. Und als Florian Zimmermann im Nachschuss auf 7:3 stellte, nachdem David Albanese einen Krzizok-Schuss abgewehrt hatte, war die Entscheidung gefallen (55.).

Jetzt die Hockeyweb-App laden!