Ausgeknockt, zurückgekehrt, Ausgleich erzieltERV Schweinfurt

Ausgeknockt, zurückgekehrt, Ausgleich erzieltAusgeknockt, zurückgekehrt, Ausgleich erzielt
Lesedauer: ca. 1 Minute

Man merkte den Schweinfurter Jungs doch deutlich das schwere Spiel vom Freitag gegen Pegnitz an. Und zu den langfristig verletzten Spielern Ludwig und Schneider und dem gesperrten Geuder kamen noch die Ausfälle von Reiser (Beruf), Slivka und Marquardt (beide krank) hinzu. Somit hatte man nur noch sechs gelernte Stürmer zur Verfügung.

Nach dem frühen Rückstand entwickelte sich ein irrwitziges Spiel. Da zu Beginn des Spiels nichts funktioniert hatte, stellte Chefcoach Stephen Heckenberger die Reihen um und ließ wieder mit nur zwei Sturmreihen spielen. Ursprünglich sollte mit einigen etatmäßigen Verteidigern eine dritte Sturmreihe gebildet werden. Jan Eberlein bekam jetzt regelmäßig Eiszeit im Sturm und erfüllte durch einfaches Hockey seinen Job. Und die Schweinfurter fingen sich und schafften es tatsächlich durch zwei Tore von Weyer in der 18. und 25. Minute den Anschluss wieder her zu stellen.

Der Schweinfurter Verteidiger Jonas Knaup hatte im zweiten Drittel ein Scheibe aus kurzer Entfernung direkt ins Gesicht bekommen und musste mit einem klaffenden Cut am Kinn verletzt in die Kabine. Doch zum letzten Drittel stand er notdürftig geflickt wieder auf dem Eis. Davor hätten wir schon unseren Hut gezogen. Aber er setzte noch eines oben drauf und erzielte mit seinem Tor den Ausgleich. Und das Ganze wäre nur halb so spektakulär, wenn sein Vater – Harald „Pille“ Knaup – in seiner aktiven Zeit nicht die gleiche Aktion gebracht hätte. Nur das Tor hatte damals gefehlt.

Die Regensburger versuchten jetzt oftmals, mit überhartem Spiel das Blatt zu wenden, und sammelten 28+10 Strafminuten. Doch wie in den Spielen zuvor ließ sich die Schweinfurter Mannschaft davon nicht beeindrucken. Die weiteren Tore zum endgültigen 5:3-Sieg schossen Bendel und dann bei eigener Unterzahl Amrhein.