Auftakt in der Bayernliga für die EA Schongau300 Zuschauer am Sonntag zugelassen

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Das Eröffnungsspiel im Vorjahr in Landsberg war ein gelungener Auftakt zum Ligastart mit großen Rahmenprogramm. Heuer in Waldkraiburg steht das Corona-bedingt unter einem ganz anderen Vorzeichen. Zwar sind wieder Vertreter aller Vereine der Liga geladen, doch insgesamt werden nur eine relativ kleine Anzahl an Zuschauern in der 2200 Plätze bietenden Halle zugelassen sein. Zudem findet das „Eröffnungsspiel“ am Samstag, also einen Tag nach dem eigentlichen Ligenstart statt.

Der EHC Waldkraiburg gehört zum absoluten Favoritenkreis der Liga – das haben sie in der Vorbereitung gleich noch unterstrichen – sie gewannen alle ihre 5 Testspiele gegen die Ligenkonkurrenten, die ebenfalls zum oberen Tabellenkreis gezählt werden (Miesbach, Klostersee und Erding).

Keine 24 Stunden später stehen die Mammuts dann auf heimischen Eis – als Gast kommt der EHC Königsbrunn. Diese haben sich im Vergleich zur Testspielniederlage bei der EAS (2:4) noch kräftig verstärkt. In den letzten Septembertagen wurden nicht nur Goalie Marc-Michael Henne (Memmingen), sondern auch zwei Kontingentspieler für den Sturm – der Este Daniil Fursa und der Tscheche Marek Rubner verpflichtet. Zudem kehrt nach langen Jahren in Buchloe, Memmingen und Kempten Stürmer Patrick Weigant zu den Pinguinen zurück.

So hat EHC-Trainer Waldemar Dietrich einen üppigen Kader zur Verfügung, in dem unter anderem der deutsch-kanadische Verteidiger-Routinier Dominik Auger und die Stürmer Max Arnawa, Julian Becher und Tim Bullnheimer zu den weiteren Aktivposten gehören. Bei der EA Schongau sollten zum Auftaktwochenende  bis auf Verteidiger Daniel Holzmann, der ja ausbildungsbedingt erst im Lauf der Saison ins Team zurückkehrt, alle Spieler an Bord sein. Nachdem am letzten Wochenende doch einige angeschlagene Spieler geschont wurden, kann diesmal Trainer Rainer Höfler aus dem Vollen schöpfen.

Nicht mehr zum Team zählt allerdings Tobias Dressel. Der Verteidiger, der gerade durch die Kombination Arbeit/Studium stark belastet ist, wollte eigentlich zunächst als Stand-By-Spieler parat stehen, sieht jedoch unter den gegenwärtigen Belastung keine Perspektive in der Bayernliga und wird sich einem Landesligateam anschließen.

Eine positive Meldung gibt es bezüglich der Zuschauerbeschränkung. Für die Partie gegen Königsbrunn sind aufgrund des aktuell niedrigen Pandemielevels im Landkreis und der Tatsache, dass es sich bei unserem Stadion um keine geschlossene Halle handelt, 300 Zuschauer zugelassen. In Stein gemeißelt ist diese Entscheidung allerdings nicht. Die Eislaufabteilung muss dabei nach wie vor sicherstellen, dass das vorliegende Hygienekonzept eingehalten wird. Zudem wird die aktuelle Situation (Pandemieentwicklung) wöchentlich, in Abstimmung mit den zuständigen Ämtern, neu bewertet.

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