Auftakt der Zwischenrunde verpenntHC Landsberg

Auftakt der Zwischenrunde verpenntAuftakt der Zwischenrunde verpennt
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Das mit wenig Highlights gespickte Zwischenrundenspiel hatte wenig mit Spitzeneishockey zu tun. Beide Mannschaften gingen viel zu verkrampft zu werke. Dabei hatten die Riverkings diesmal die Vorgabe von Head Coach Andreas Zeck zu seiner Zufriedenheit umgesetzt. Anstatt wieder ein frühes Gegentor zu kassieren, drehte man diesmal den Spieß um. Nur 101 Sekunden brauchte Markus Kerber um seine Riverkings auf Zuspiel seines Bruders Dominic Kerber mit 1:0 in Führung zu bringen. Bis zur achten Spielminute ging das Spiel auch meist nur in eine Richtung, doch Landsberg versäumte es trotz guter Chancen das Ergebnis weiter nach oben zu schrauben. Knackpunkt der Partie wurde die Zwei-Minuten-Strafe von Michael Fischer in der achten Spielminute. Zwar konnten die Ice Hogs aus dieser Überzahl kein Kapital schlagen, doch die Riverkings waren von da ab völlig von der Rolle. Die bis dahin sichtliche Überlegenheit war komplett weg.

Was man im ersten Spielabschnitt verhinderte, passierte dafür im zweiten Drittel. Thomas Gabler wollte eigentlich den Puck als Befreiungsschlag im hohen Bogen nur aus der eigenen Verteidigungszone bringen, doch der Puck ging genau in Richtung Christoph Schedlbauer, setzte kurz vor Christoph auf dem Eis auf und schlug zur Überraschung aller im Tor ein. Gespielt waren da gerade einmal 31 Sekunden. Nur eine Minute später gingen die Gäste durch das Überzahltor von Matthias Hofbauer sogar in Führung. Landsberg hatte zu diesem Zeitpunkt das Heft aus der Hand gegeben und so kam es das Alain Sägesser in der 30. Spielminute sogar in numerischer Unterzahl die Gästeführung auf 1:3 weiter ausbaute. Selbst 100-prozentige Torchancen wie die Von Mike Dolezal wurden kläglich vergeben und auch als Christoph Schedlbauer fast dreieinhalb Minuten vor dem Spielende seinen Kasten für einen weiteren Feldspieler verließ, wollte der Anschlusstreffer nicht mehr fallen. Allerdings trafen die Gäste trotz mehrmaliger Versuche das leere Tor ebenfalls nicht, was das Niveau des Spieles widerspiegelte. Landsberg startet somit nicht nur mit einer Niederlage in diese Zwischenrunde, sondern kassiert somit seine siebte Niederlage in Folge. Die Aufgabe für Andreas Zeck wird dadurch nicht gerade leichter.

Am kommenden Freitag wird sich in Pfaffenhofen zeigen, ob sich die Mannschaft endlich aus ihrem Formtief schießen kann. Will man den Vorzeitigen Klassenerhalt noch erreichen, muss hier endlich wieder ein Sieg her.

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