Andi Toth gegen RegensburgBlack Hawks Passau

Andi Toth gegen RegensburgAndi Toth gegen Regensburg
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Die Fans der Passau Black Hawks erlebten am Freitagabend eine Galavorstellung von Andi Toth. Fast jeder Schuss des Routiniers fand an diesem Tag den Weg ins gegnerische Tor. Gegen die Reserve des Oberligisten Regensburg war ein Sieg in der heimischen Eisarena Pflicht, wenngleich nach dem Hinspiel jedem klar war, dass es kein Selbstläufer werden würde. Gästetorhüter Jonas Leserer gehört zu den Besten seiner Zunft und muss erst einmal überwunden werden. Dabei half den Passau Black Hawks aber die Undiszipliniertheit der Gäste im ersten Drittel. Ex-Habicht Sebastian Klinzner erklärte das so: „Vieles ging uns heute viel zu schnell. Da kannst du dir nur mit solchen Mitteln helfen.“ Die erste Strafe kassierten die Oberpfälzer bereits nach gut einer Minute. Im Powerplay konnte Leserer seinen Kasten lange sauber halten, aber Sekunden vor Ablauf der Strafe bugsierte Andi Toth den Puck über die Linie. Auch die zweite Überzahlmöglichkeit ließen die Habichte nicht ungenutzt. Wieder setzte man sich im Drittel des Gegners fest und Tobi Artmeier erhöhte auf 2:0. Doch auch die Gäste können Powerplay spielen. Allerdings unter Mithilfe der Passauer Verteidigung. Ein Pass aus dem eigenen Drittel landete bei Michael Reichhart und der verkürzte auf 2:1. Das vierte Überzahltor im ersten Drittel fiel aber dann wieder auf Passauer Seite. Wieder war es Andi Toth, der in Überzahl den alten Abstand wiederherstellte. Der Topscorer der Black Hawks bot dann im zweiten Drittel eine Ein-Mann-Show. Von seinen Sturmkollegen Vladimir Gomav und Andi Popp immer wieder in Szene gesetzt, traf Toth fast nach Belieben und sorgte für alle vier Treffer der Black Hawks im Mittelabschnitt. Damit zogen die Hausherren auf 7:3 davon.

Im Schlussdrittel versuchten die Gäste die läuferischen Nachteile durch Diskussionen mit den Schiedsrichtern auszugleichen, kassierten dafür aber noch zwei Zehnminuten-Strafen. Auch von einer rund fünfzehnminütigen Unterbrechung ließen sich die Habichte nicht aus dem Konzept bringen. Andreas Popp fuhr einen Check gegen die Scheibe der Zeitnahme und diese sprang aus der Halterung. Nachdem diese dann wieder eingesetzt war spielten die Passauer das Spiel locker zu Ende. Den Schlusspunkt setzte Waldemar Detterer bereits in der 52. Minute zum 8:4-Endstand. Nach dem Spiel ließ sich Toth mit seinen sechs Treffern zurecht von den Fans feiern.

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