Am Sonntag wird es ernst für die GladiatorsVilshofen kommt zum Auftakt

(Foto: Baumann/Gladiators)(Foto: Baumann/Gladiators)
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Jetzt wird es ernst für die Erding Gladiators. Am Sonntag (18 Uhr) beginnt die Landesliga-Zwischenrunde. Gegner in der Erdinger Eissporthalle ist mit dem ESC Vilshofen eine Mannschaft, die mit ehemaligen Oberligaspielern gespickt ist.

Obwohl der ESC Vilshofen zwei Jahre älter ist als der TSV Erding, ließen es die Niederbayern immer etwas eher ruhiger angehen und sind noch nie aus dem Landesverband herausgekommen. Wohl auch deshalb, weil es viel finanzkräftige Konkurrenz im näheren Umkreis gibt, wie zum Beispiel Straubing, Deggendorf oder Passau. Folglich gibt man sich bei den Wölfen eher bescheiden, profitiert auf der anderen Seite aber auch davon, wenn Spieler für höherklassigeres Eishockey keine Zeit mehr haben, aber trotzdem noch gerne auf einem gewissen Niveau spielen wollen. So finden sich beim Blick auf den Kader viele ehemalige Akteure, die schon in Deggendorf oder Passau Oberligaerfahrung gesammelt haben.

Das geht los bei Spielertrainer Vladimir Gomow, der mit gutem Beispiel voran geht und auch der beste Scorer im Kader der Wölfe ist. Toth, Suchomski, Geiger, Maier, Simbeck, Ruderer, Hackl, Hanfstingl, Meschik und der ehemalige Erdinger Nachwuchsspieler Joachim Neupert runden das Aufgebot der deutschen Leistungsträger mit Oberligaerfahrung ab. Dazu kommt noch der tschechische Kontingentspieler Robert Vavroch. Jüngster Neuzugang ist Marc Lenczyk, der zu Saisonbeginn noch im Kader der Gladiators stand, dort aber nur auf einen Punktspieleinsatz kam, und am Sonntag seinen Einstand im ESC-Trikot gibt.

Von der Besetzung her also eine bärenstarke Truppe, mit denen die Wölfe in der Gruppe 2 den zweiten Rang hinter Top-Favorit Passau belegt haben. Dabei hat Vilshofen gegen den Nachbarn einmal 6:3 gewonnen und einmal nach Penaltyschießen 3:4 verloren. Niederlagen kassierten die Wölfe ansonsten nur noch zweimal gegen Fürstenfeldbruck (2:6, 3:4 n.P.) und einmal gegen Dingolfing (1:4).

Also gleich einmal ein harter Brocken, der auf die Gladiators wartet – und eine erste echte Standortbestimmung, wie stark die Gruppe 2 tatsächlich ist. Mit welchem Kader Gladiators-Coach Petr Vorisek die Wölfe zähmen will, das ist noch nicht klar. Wütet doch seit Montag ein Magen-Darm-Virus in der Kabine und hat mehr als die halbe Mannschaft – inklusive Trainer – flachgelegt. Wäre die Partie am Freitag, hätten die Gladiators eventuell sogar verschieben müssen. Bis Sonntag aber hofft der Coach, dass alle wieder voll bei Kräften sind, denn mit halber Kraft ist Vilshofen sicher nicht zu besiegen.

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