Alligators wollen ersten Matchball nutzenHEC hat die Serie gedreht

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Die Alligators haben das sich selbst vor einer Woche gesetzte Ziel erreicht: Sie konnten die Serie gegen den HC Landsberg aus einem 0:1-Rückstand in eine 2:1-Führung drehen. Jetzt möchten sie das nächste Ziel folgen lassen und das Play-off-Viertelfinale an diesem Wochenende für sich entscheiden. Am besten gleich an diesem Freitag mit einem Sieg in Landsberg, um es nicht, am Sonntag vor heimischer Kulisse, zu einer Zitterpartie in Spiel fünf kommen zu lassen.

Dieses fünfte Spiel wäre für die Höchstadter Zuschauer zwar attraktiv, die Panzerechsen würden es aber vorziehen, schon am Freitag alles klarzumachen und ins Halbfinale einziehen zu können. Aber in dieser engen Serie gegen die Riverkings ist alles möglich, wie man schon am letzten Wochenende gesehen hat. Am Freitag verlangte das Team aus der Garnisonsstatt den Höchstadtern alles ab, um die Festung einzunehmen. Dazu benötigte es für die „Eroberer“ aus dem Aischgrund allerdings die Verlängerung und das Penaltyschießen. Zweimal glichen die Lechtaler eine Führung der Aischgründer postwendend aus, gingen selbst in Führung und konnten diese aber selbst nicht über die Zeit bringen. So kam es zum Shootout, bei dem letztendlich Martin Vojcak und Ales Kreuzer dafür sorgten, dass die Alligators die Serie ausglichen.

Am Sonntag erwiesen sich die Riverkings im Gegenzug als hartnäckiger Belagerer der Höchstadter Festung, allerdings wurden ihre Lanzen an den massiven Höchstadter Abwehrreihen nach der Hälfte der Partie stumpf und die Alligators bissen richtig zu. Patrick Dzemla brachte die Alligators in Führung, bevor Kerber ausglich. Schnell schnappten die Panzerechsen sich aber wieder die Führung. Stütz und Kreuzer brachten den HEC mit zwei Toren in Front, der HCL kam zwar durch Fischer noch einmal ran, Vojcak stellte aber kurz darauf den alten Abstand wieder her. Im letzten Drittel kämpften der Vorrundenvierte gegen die Niederlage zwar noch einmal an, nahm den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, aber erneut Kreuzer mit seinem insgesamt sechsten Treffer in dieser Serie zog den Riverkings den letzten Zacken aus der Krone. Die Partie war aber deutlich enger, als das Ergebnis aussagte. Lange kämpften beide Teams erbittert um jeden Puck und hätten die Oberbayern ihre Überzahlchancen konsequent genutzt, hätte das Spiel auch ganz anders ausgehen können.

An diesem Freitag um 20 Uhr geht es in Landsberg wieder – diese Phrase sei bemüht – bei 0:0 los. Denn besser kann man die Serie Höchstadter EC gegen HC Landsberg wohl nicht beschreiben. Kein Spiel der Serie war wie das andere und lange ging es knapp hin und her. So ist auch der Ausgang von Spiel vier völlig offen. Die Panzerechsen scheinen aber am vergangenen Wochenende wieder in ihren Play-off-Modus der Vorsaison gekommen zu sein: Kämpfen um jeden Puck, Kratzen mit allen verfügbaren Krallen, um den Gegner zu zermürben und zu beißen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Dabei können sich die Höchstadter auch wieder auf die Unterstützung ihrer Fans verlassen. Zwei Fanbusse werden am Freitag mit an den Lech reisen, dazu kommen viel Privatfahrer, sodass wahrscheinlich wieder über 100 Anhänger ihre Alligators beim schweren Auswärtsspiel anfeuern werden.

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