Alligators wollen den Big PointHöchstadter EC

Alligators wollen den Big PointAlligators wollen den Big Point
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Sowohl die Panzerechsen als auch die Insulaner konnten ihr Heimspiel jeweils für sich entscheiden und bewiesen beide, warum sie im Finale um die Bayrische Meisterschaft stehen. An diesem Wochenende stehen Spiel drei und vier an – gelingt es den Höchstadt Alligators schon an diesem Wochenende die Krone im bayrischen Eishockey für sich zu ergattern?

Dazu wären aber zwei Siege gegen die starken Lindauer an diesem Wochenende notwendig. Gewinnt jedes der Teams erneut ein Spiel geht es am Gründonnerstag in Spiel fünf an der Aisch in den absoluten Showdown. Beide Teams setzen dabei wieder auf ihre Heimstärke. Weder der EVL noch die Panzerechsen mussten in den Play-offs zu Hause ein Spiel abgeben und haben auch nicht vor das zu tun. Dementsprechend fokussiert arbeiteten Daniel Jun und seine Mannen unter der Woche. Da stand der letzte Feinschliff hinsichtlich Taktik und Einstellung an. „Wir wollen uns auf uns selbst konzentrieren und unser Eishockey spielen. Mit dieser Taktik hatten wir gegen Memmingen und im ersten Spiel gegen Lindau großen Erfolg. Das wollen wir wieder umsetzen und so die Islanders schlagens“, erklärte HEC-Spielertrainer Daniel Jun unter der Woche. Das kann vieles bedeuten, soll aber wohl heißen, dass vor allem die Defensive wieder disziplinierter stehen wird als vergangenen Sonntag und auch das Strafzeitenpensum deutlich minimiert werden soll. Die Fans dürfen also gespannt sein, welche Finessen sich der 37-Jährige in seinen letzten Begegnungen als HEC-Spielertrainer ausgedacht hat, bevor er ab der kommenden Saison, egal in welcher Liga, nur noch auf dem Eis agieren möchte.

An Unterstützung dürfte es den Alligators erneut nicht mangeln. Der Kartenvorverkauf unter der Woche brummt auf Hochtouren. Sitzplatzkarten sind allerdings erneut nur an der Abendkasse erhältlich. Nach dem Rekordbesuch von über 1300 Zuschauern im letzten Spiel hoffen die Verantwortlichen der Alligators erneut auf eine Steigerung. Die sagenhafte Zahl von 1500 Fans peilt der HEC-Fanbeauftragte Markus Janovszky an. Seit den letzten Bayernligaderbys gegen Schweinfurt wurde diese Zuschauerzahl nicht mehr erreicht. Durch diese lautstarke und grandiose Kulisse soll das eigene Team zum vorentscheidenden Sieg über den EV Lindau getragen werden. Unterstützt werden die Fans der Panzerechsen dabei von zahlreichen Eishockeyfans aus der Umgebung. Schließlich ist der HEC das letzte noch aktive nordbayrische Team in dieser Eishockeysaison. Hinzu kommen zahlreiche Fans der Straubing Tigers, die sich das Event in Höchstadt nicht entgehen lassen wollen. Ein ganzer Bus kommt aus der Heimat Stephan Hiendlmeyers angereist, um den Sohn ihrer Stadt zu unterstützen. Auch auf moralische Unterstützung können die Panzerechsen bauen. Die kommt ausgerechnet aus Unterfranken, der Heimat der Höchstadter Rivalen Schweinfurt und Haßfurt. HEC-Haus-und-Hof Comedian Michl Müller wünschte unter der Woche in einer Videobotschaft den Alligators viel Erfolg im Kampf um den Titel.

Auch am Bodensee wollen die HEC-Fans an diesem Sonntag starke Präsenz zeigen, um ihr Team zum Erfolg zu pushen. Wie vergangene Woche werden über 100 Fans ihren Lieblingsverein am Sonntag nach Lindau begleiten, in der Hoffnung die dritte Bayrische Meisterschaft der Alligators mitzuerleben. Dabei sind noch einige Plätze im Fanbus des Fanclubs Frankendevils frei. Erneut ist am Sonntag die Abfahrt um 12.15 Uhr am Eisstadion. Der Fahrpreis beträgt 16 Euro und die Anmeldung kann über die E-Mail-Adresse [email protected] sowie unter der Facebook-Seite des Fanclubs Franken-Devils erfolgen.

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