Alligators möchten Serie startenDie nächsten sechs Punkte sollen her

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Sechs Punkte an einem Wochenende hieß zuletzt die Ausbeute der Höchstadter Panzerechsen – sechs weitere sollen an diesem Wochenende folgen. Und das gegen zwei Gegner gegen die man jeweils das Hinspiel verlor. Die Ergebnisse dürfen aber für die Alligators nicht als Maßstab gelten, denn bei den beiden Niederlagen gegen Pfaffenhofen und Geretsried verteilten die Mittelfranken zu viele Geschenke. In den Rückspielen soll gezeigt werden, dass man es besser kann.

Dass man beide Gegner nicht unterschätzen darf, haben die Höchstadter, wie erwähnt schon am eigenen Leibe spüren müssen. Mit 2:3 verlor man trotz Chancenübergewicht Mitte Oktober das Hinspiel beim EC Pfaffenhofen. Sechs Wochen später soll das auf eigenem Eis natürlich besser werden. Am Freitag um 20 Uhr gastieren nämlich die Icehogs am Höchstadter Kieferndorfer Weg. Dann will man gegen den Tabellenletzten, der außer gegen den HEC nur gegen die Wanderers Germering die volle Punktzahl einsammeln konnte, zeigen, dass das Resultat des Hinspiels nur ein Ausrutscher war. Allerdings bewiesen die Hallertauer, dass sie ein durchaus unangenehmer Gegner sein können. Zuletzt verlor man gegen den starken EV Moosburg erst in der Endphase und auch gegen Waldkraiburg zog man sich gut aus der Affäre. Neben den Panzerechsen sind die Icehogs das einzige Team in der diesjährigen Bayernliga, das bereits den Trainer gewechselt hat. Kurz bevor Stan Mikulenka beim HEC seinen Hut nehmen musste, entließ nämlich der ECP seinen Coach Topias Dollhofer nach einer langen Niederlagenserie. Nachfolger des 34 Jährigen wurde der drei Jahre ältere Marco Löwenberger, der lange Jahre für den ECP spielte, vor der Saison aber nur noch in der 1b aktiv war. Nach dem Trainerwechsel zeigten die Oberbayern zuletzt aufsteigende Form und große Kampfstärke. Die Panzerechsen sollten also gewarnt sein, dass der Tabellenstand der Pfaffenhofener darf nicht über die tatsächliche Stärke des Teams hinwegtäuschen.

Am Sonntag gilt es dann die zweite Scharte der Saison wett zu machen. Die Reise geht, erstmals in dieser Saison, in ein Freiluftstadion: nach Geretsried. Die Riverrats haben ihrerseits nur zwei Punkte mehr als der Gegner vom Freitag, aber lehrten im Hinspiel den Höchstadtern und seinen Fans das Fürchten. Mit starkem Konterspiel und eiskaltem Abschluss schenkten sie den Panzerechsen acht „Buden“ ein, denen die HEC-Cracks das ganze Spiel über hinterher liefen. Zuletzt musste das Team aus dem Alpenvorland aber ordentlich Federn lassen. Gegen Lindau und Waldkraiburg setzte es zwei deutliche Niederlagen. Bei einem Spiel unter freiem Himmel schielt aber wohl jeder Kufencrack mit mindestens einem Auge auf den Wetterbericht. Leichter Regen, oder gar Schneefall machen die Partie zu einer schwer zu kalkulierenden Lotterie. Starker Regen oder zu hohe Temperaturen können sogar zu einem Abbruch führen, wie bei der Begegnung des ECDC Memmingen bei den Pegnitzer Icedogs. Der Wunsch von ECS-Coach Florian Funk: „hoffentlich scheint’s“, den er in der Pressekonferenz nach dem Hinspiel äußerte scheint sich zwar nicht zu erfüllen, aber für Sonntagabend ist aktuell immerhin leichter Regen vorhergesagt. Das ist zwar unangenehm, aber sollte auf die Wettbewerbsbedingungen wohl nicht zu viel Einfluss haben. Dennoch darf man gespannt sein wie sich die Alligators ohne schützendes Dach schlagen werden. Immerhin sieht es so aus, als ob Stephan Hiendlmeyer nach überstandener Gehirnerschütterung wieder mitwirken kann, und so hoffen die Panzerechsen eine kleine Serie starten zu können, um sich wieder näher an die oberen Tabellenplätze heranzuarbeiten.

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