Alligators erwarten Peißenberg zum WeihnachtsheimspielHöchstadter EC

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Dabei müssen die Fans vor allem die für einen Freitag ungewöhnliche Startzeit des Spiels berücksichtigen. Aufgrund des Feiertages haben die Verantwortlichen sich aber dazu entschlossen, die familienfreundlichere Zeit für das erste Bully zu wählen.  Das Weihnachtspiel ist dabei nicht nur ein schöner Ausklang für das Fest im Kreis der Familie, sondern traditionell auch immer eines mit der besten Stimmung, da zu dieser Zeit in der Bayernliga eigentlich immer entschieden wird in welche Richtung die Reise eines Teams in der Saison geht. So ist es auch in diesem Jahr. Es geht nicht nur darum, Tabellenplatz zwei gegen die bis auf einen Punkt an den HEC herangerückten Miesbacher zu verteidigen, sondern mit einem Sieg auch für eine kleine Vorentscheidung im Kampf um Platz fünf zu sorgen. Mit einem „Dreier“ hätten die Panzerechsen nämlich 44 Punkten auf der Habenseite und – unabhängig vom Ausgang der anderen Partien in Landsberg und Buchloe – mindestens elf Punkte Vorsprung auf Platz sechs. Das wäre schon fast die halbe Miete, um nach den verbleibenden fünf Spieltagen bis zum Vorrundenende sicher unter den besten Teams der Liga zu bleiben.

Der Gegner TSV Peißenberg ist allerdings äußerst schwer einzuschätzen. Die Eishackler hatten in diesem Sommer einen großen Umbruch im Team und blieben in dieser Saison deutlich hinter den Erwartungen zurück. Gehörte das Team aus dem Alpenvorland in den letzten Jahren immer zu den festen Play-off-Anwärtern, muss das vom US-Amerikaner Randy Neal trainierte Team in dieser Saison um die Teilnahme am Viertelfinale bangen. Zuletzt konnten die Peißenberger zwar im Voralpenduell gegen den TSV Miesbach einen Achtungserfolg erzielen und verloren die Begegnung bei den Oberländern nur knapp mit 2:1, allerdings setzte es danach zu Hause gegen den auch hinter den Erwartungen bisher zurückgebliebenen ECDC Memmingen eine 1:5-Niederlage. Beste Scorer der Eishackler sind Florian Barth und der US-Amerikaner Ryan Bohrer mit 24 bzw. 22 Punkten.

Im Hinspiel konnten sich die Alligators knapp mit 4:3 durchsetzen, was den ersten Sieg der Alligators am hohen Peißenberg seit längeren bedeutete. In den letzten Jahren war die Festung des TSV für die Mittelfranken immer schier uneinnehmbar. Am Kieferndorfer Weg gab es dagegen für den TSV in den letzten Jahren wenig zu holen. Allerdings kämpfen die Höchstadter immer noch mit dem stark ausgedünnten Kader. Zwar kamen Martin Vojcak und Daniel Sikorski beim tollen 1:1 gegen Spitzenreiter Waldkraiburg wieder zurück, allerdings fehlen weiter Jiri Ryzuk, Stefan Hiendlmeyer, Daniel Goblirsch und Nick Emmendorfer. Wann sie einsetzbar sind ist noch offen. Deshalb benötigen die Alligators auch in diesem Heimspiel die volle Unterstützung ihrer tollen Fans, um auch gegen den unberechenbaren TSV Peißenberg zu bestehen.

Das Kommen zum Richtungsweisenden Spiel lohnt sich aber nicht nur aus sportlicher Sicht. Anlässlich des Weihnachtsfestes spendet der Höchstadter EC 50 Cent, des Preises von jeder an der Abendkasse verkauften Karte zu Gunsten des Ortsverbandes Höchstadt des Deutschen Kinderschutzbundes. Der DKSB berät und unterstützt Kinder und Familien in kritischen Situationen und ist dabei abhängig von Spendeneinnahmen. Die Alligators wissen selbst, wie schwer es ist mit knappen Mitteln gute Kinder- und Jugendarbeit zu verrichten und möchten deshalb in diesem Jahr einen regionalen Verein, der auf diesem Segment tätig ist unterstützen.

Ein weiteres Highlight findet in der ersten Drittelpause des Spiels statt. Wie der Kinderschutzbund ist auch der HEC in der Jugendarbeit sehr aktiv und möchte seinen Zuschauern einmal zeigen welche Früchte diese Arbeit zeigt. Deshalb veranstalten die Kleinschüler, letztjähriger Meister und derzeit Tabellenvierter in ihrer Leistungsgruppe, ein kurzes Trainingsspiel, um ihr Können einmal vor einem großen Publikum zu beweisen und den ein oder anderen Zuschauer vielleicht in Zukunft zu einem der Nachwuchsspiele zu locken.

Wer nach der Action beim Spiel immer noch nicht genug hat, kann dann im Anschluss an die Begegnung auch noch zur Aftergame Party im HEC-Vereinsheim, dem ehemaligen Phoenix gehen. Hier kann man nicht nur das Spiel und das Jahr 2014 aus HEC-Sicht noch einmal Revue passieren lassen, sondern auch mit Spielern und Verantwortlichen der Panzerechsen auf Tuchfühlung gehen.


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