Abstiegsgespenst endgültig vertriebenESV Buchloe

Abstiegsgespenst endgültig vertriebenAbstiegsgespenst endgültig vertrieben
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Nach drückender Überlegenheit und einer klaren 3:0 Führung nach einer guten halben Stunde wurde es am Ende in der Buchloer Eishalle vor 330 Zuschauern noch einmal richtig eng, als die Gäste in der Schlussphase noch einmal bis auf einen Treffer herankamen. Doch mit etwas Glück, einem starken Stefan Horneber zwischen den Pfosten und viel Einsatz brachten die Freibeuter den hauchdünnen Vorsprung über die Zeit und feierten nach der Schlusssirene den Klassenerhalt, nach zuletzt doch einigen turbulenten Wochen. „Ich bedanke mich bei der Mannschaft, dafür wie sie in den letzten Zeit mitgezogen hat. Es ist nicht so einfach, wenn man jedes Spiel unter Druck steht und so viele Spieler, schwer verletzt ausfallen. Auch heute sind wieder einige Jungs angeschlagen aufgelaufen, aber alle haben noch einmal auf die Zähne gebissen und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Im letzten Drittel haben wir allerdings viel zu viele Strafzeiten genommen und den Faden komplett verloren“, strahlte ein sichtlich erleichterter Coach Norbert Zabel.

Besser hätte die Partie für die Pirates nicht beginnen können, denn schon nach 16 Sekunden traf Mark Weigant zur 1:0-Führung (1.). Vorausgegangen war eine sehenswerte Kombination, ausgehend von Torhüter Stefan Horneber über Kapitän Daniel Huhn, der mit zwei gebrochenen Fingern auflaufen musste, bis zum Torschützen, der direkt verwandelte. Die Hausherren stürmten weiter munter drauflos und erspielten sich allein im ersten Drittel ein gutes Dutzend beste Tormöglichkeiten, doch immer wieder war Endstation beim erneut überragenden EHC-Goalie Tobias Güttner.

Im Mitteldrittel bot sich zunächst das gleiche Bild. Die Piraten belagerten nach wie vor das Nürnberger Tor, allerdings ohne Zählbares zustande zu bringen. Einer Buchloer Auszeit zeigte dann aber schnell Wirkung. In Überzahl vollendete Tobias Kastenmaier ein schönes Zusammenspiel mit Mark Weigant und Daniel Huhn zum 2:0 (31.). Kurz darauf traf Mark Soares mit einem präzisen Schuss in die kurze Ecke zum 3:0 und sorgte damit scheinbar endlich für klare Verhältnisse. Urplötzlich aber gelang den Gästen dann bei einem der bis dahin eher seltenen Vorstöße der 1:3-Anschlusstreffer durch Steven Maier (38.).

Im Schlussabschnitt ging beim ESV der Spielfluss mehr und mehr verloren, dazu war die Strafbank fast ständig mit Buchloer Spielern gefüllt. Die Nürnberger kamen damit immer besser ins Spiel und hatten nun selbst eine ganze Reihe guter Chancen. Als dann Patrick Hörl in Überzahl der zweite EHC-Treffer gelang, war dann doch noch für Hochspannung in den Schlussminuten gesorgt. (57). Nach einem fatalen Fehlpass vor dem eigenen Tor hatte EHC-Stürmer Thomas Bauer 15 Sekunden vor der Sirene noch den Ausgleich auf dem Schläger, doch die ESV-Piraten brachten den Vorsprung über die Zeit und sorgten damit für ein versöhnliches Saisonende.

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