8:3 – Entfesselte Gladiators zähmen die WölfeErding besiegt Bad Kissingen

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Erdings Trainer Topi Dollhofer hatte fast den gleichen Kader wie am Freitag zur Verfügung. Einzige Ausnahme: Kilian Steinmann war nicht dabei. Sein Bruder Jonas stand an seinem 20. Geburtstag zwischen den Pfosten – und musste sich in der Anfangsphase gleich einige Male bewähren, ehe ein Konter das 1:0 für die Gladiators brachte: Florian Fischer verwertete einen Krzizok-Pass (6.). Aber die Antwort der Wölfe kam prompt: Nur 46 Sekunden später glich Anton Zimmer zum 1:1 aus. Die ausgesprochen faire Partie verlief in der Folge ausgeglichen, mit leichtem Übergewicht für die Gastgeber. Aber die Erdinger Abwehr stand gut, und in der 13. Minute durften die Gäste erneut jubeln. Die Vorarbeit leistete Bastian Cramer, Torschütze zum 2:1 war Tobias Feilmeier. In der 19. Minute gab es die erste Strafe der Partie, ein Kissinger musste raus. In Überzahl zog Rudi Lorenz von der blauen Linie ab, Fischer hielt den Schläger dazwischen und es stand 3:1.

Angriffslustig gingen die Wölfe ins zweite Drittel. Und als ein Erdinger die Strafbank drückte, war es Eugen Nold, der den Puck zum 2:3 in die Maschen setzte (23.). Aber die Gladiators ließen sich davon nicht beeindrucken. Aus einer kompakten Abwehr heraus, mit Steinmann als sicherem Rückhalt, fuhren die Gäste immer wieder gefährlich Angriffe. Als sich dann wieder eine Überzahl ergab, schlugen die Dollhofer-Schützlinge erneut eiskalt zu. Marco Deubler traf nach Vorarbeit von Philipp Michl zum 4:2 (27.). Und weil es gerade so gut lief, erhöhte Daniel Krzizok in der 31. Minute auf 5:2. Simon Pfeiffer und Krzizok (36.) hatten bei einer Doppelchance das 6:2 auf dem Schläger, brachten jedoch den Puck nicht im Wölfe-Tor unter. Auf der Gegenseite rettete Steinmann erstklassig gegen Zimmer.

Das Schlussdrittel begann erneut mit einem Überzahltor der Wölfe, und wieder war Zimmer der Torschütze (44.). Aus einer erwarteten Generaloffensive der Gastgeber wurde aber letztlich nichts, denn die Gladiators beantworteten das 3:5 mit einem Doppelschlag durch den überragenden Feilmeier (50.) und Florian Zimmermann, der bei Überzahl traf (52.). Nach dem 7:3 war die Partie gelaufen. Um Powerplay zu üben, nahmen die Kissinger in der 58. Minute ihren Torwart vom Eis, doch mit einem Schuss ins leere Tor markierte Krzizok den verdienten 8:3-Endstand.

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