7:2-Sieg bringt Piraten ins FinaleWölfe-Cup in Bad Wörishofen

7:2-Sieg bringt Piraten ins Finale7:2-Sieg bringt Piraten ins Finale
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Die Buchloer Piraten haben am Samstagabend durch ein 7:2 (2:0, 1:1, 4:1) über den Gastgeber Bad Wörishofen das Finale des Wölfe-Cups erreicht. Was auf dem Papier jedoch nach einer klaren Angelegenheit klingt, war auf dem Eis lange Zeit eine enge Geschichte. Denn vor allem in den ersten beiden Dritteln taten sich die Buchloer gegen den Landesligisten enorm schwer. Die Hausherren hielten nämlich mit Leidenschaft und großer Laufbereitschaft dagegen und hielten die Partie so zunächst lange offen. Erst im letzten Abschnitt wurden die Freibeuter dann ihrer Favoritenrolle gerecht und zogen entscheidend davon, sodass am Ende ein deutliches 7:2 auf der Anzeigentafel stand. Mit diesem Sieg zogen die Buchloer dem ECDC Memmingen nach, der am frühen Abend durch einen 4:2-Sieg über Schongau bereits als erster Finalteilnehmer feststand.

Das Spiel gegen die Wörishofer Wölfe startete für die Gennachstädter zunächst eher verhalten. Die Wölfe verteidigten anfangs geschickt indem sie diszipliniert die Räume eng machten und die Buchloer somit immer wieder zu Fehlern im Spielaufbau zwangen. Zudem fehlte beim ESV aber auch die nötige Feinabstimmung. Demzufolge gehörte den Wörishofern die erste echte Chance, die Bernd Schweinberger aber knapp neben das Tor von Daniel Blankenburg setzte (7.). Besser machten es wenig später aber die Pirates, die nach schöner Vorarbeit von Daniel Huhn durch Alexander Schönberger in Führung gingen (8.). Wirkliche Sicherheit brachte dieses Tor aber nicht ins Buchloer Spiel. Zwar traf Marc Weigant nach 14 Minuten den Außenpfosten, doch auch die Kurstädter blieben immer gefährlich. So konnten sich die Rot-Weißen bei Schlussmann Daniel Blankenburg bedanken, der zunächst seinen Kasten sauber hielt. Und kurz vor der Pause bauten die Buchloer ihren Vorsprung sogar noch aus, als Mark Waldhausen in doppelter Überzahl mit einem platzierten Schuss zum 2:0 einnetzte (19.).

Trotz der vermeintlich beruhigenden Führung boten die aufopferungsvoll kämpfenden Wölfe den Piraten auch im Mitteldrittel weiter Paroli. Und die Freibeuter hatten nach 26 Minuten Glück, als der Pfosten rettete. Doch kurz darauf fiel dennoch der Anschlusstreffer. Zwar hatte Daniel Blankenburg erst noch gut gegen Bernd Schweinberger pariert, doch im Nachschuss war auch er gegen Patrick Münch chancenlos (27.). Gerade als die Hausherren drauf und dran waren sogar den Augleich zu schaffen, nutzte ESV-Angreifer Markus Rohde eiskalt eine Unaufmerksamkeit und schob freistehend flach zum 3:1 ein (34.).

Im letzten Abschnitt wirkten die Piraten dann endlich fokussierter und zielstrebiger, was aber auch daran lag, dass die Wörishofer nun dem hohen Tempo Tribut zollen mussten, dass sie in den vorangegangenen 40 Minuten gegangen waren. Auch wenn die Wölfe durch Bernd Schweinberger im Powerplay kurz nach Wiederbeginn erneut auf 3:2 verkürzten, übernahmen die Buchloer nun mehr und mehr die Spielkontrolle. Und dies münzten die ESV´ler schlussendlich auch kaltschnäuzig in Tore um. Durch drei Treffer binnen 148 Sekunden zog man ab der 45 Minute auf 6:2 davon. Zunächst hatte Tobias Kastenmeier aus spitzem Winkel getroffen. Und als die Buchloer dann auch noch zwei Unterzahltore nachlegten, war das Spiel praktisch entschieden. Torschütze zum 5:2 war Christoph Heckelsmüller, der an alter Wirkungsstätte einen Alleingang eiskalt abschloss. Und eine schöne Kombination über Markus Rohde und Marc Weigant sorgte schließlich für den sechsten Treffer, als Rohde die Hereingabe seines Sturmkollegen geschickt abfälschte. Nun war die Gegenwehr der Gastgeber gebrochen, auch wenn Daniel Blankenburg gegen den auffälligen Schweinberger noch einmal sein ganzes Können aufbieten musste (52.). Für den Schlusspunkt sorgte dann in Überzahl Marc Weigant, der zweieinhalb Minuten vor dem Ende per Flachschuss zum 7:3 traf.

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