6:4-Erfolg in Dorfen – EV Füssen punktet erneut in der FerneNun Spitzenspiel gegen Bad Kissingen

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Die Anfangsphase gehörte den Gästen, die in der 13. Minute auch einen Penalty vergaben. Nur 44 Sekunden später traf aber Samuel Payeur zum 1:0. Obwohl die Eispiraten danach immer besser ins Spiel fanden, blieb es zunächst bei der Füssener Führung.

Im zweiten Abschnitt drehte Dorfen dann mit einem Doppelschlag innerhalb von 74 Sekunden das Spiel. Als es danach auch noch einen Pfostentreffer des ESC gab, nahm EVF-Trainer Andreas Becherer eine Auszeit. Diese fruchtete zunächst mit dem Ausgleich durch Marius Keller. Dorfen konnte daraufhin jedoch erneut in Führung gehen. Die Entscheidung zugunsten des EVF fiel dann in den letzten drei Minuten dieses Drittels. Erst nutzte Marius Klein ein Überzahlspiel zum erneuten Ausgleich, dann traf Thomas Böck zur Führung, und schließlich versenkte Tobias Meier gerade einmal zwei Sekunden vor der Sirene zum wichtigen 5:3.

In der 48. Minute verkürzten die Oberbayern auf 4:5, und hatten bei einem Powerplay die Chance zum erneuten Ausgleich. Doch genau hier machte Marius Klein mit seinem Unterzahltor zum 6:4 endgültig alles klar. Den Rest des Spiels verteidigten die Schwarz-Gelben ihre Führung souverän.

Am Sonntag empfängt der EV Füssen nun den EC Bad Kissingen, und gegen den Aufsteiger ist es ein Spitzenspiel, trifft doch der Tabellenführer auf den nur zwei Zähler zurück liegenden Zweiten. Im Finale der Landesligameisterschaft standen sich beide Teams 2017 bereits gegenüber, der EVF siegte mit 8:4 und 3:1. Mittlerweile gab es in beiden Mannschaften aber große Änderungen.

Die Wölfe realisierten ein Jahr nach Füssen den Aufstieg als Meister der Landesliga, griffen für diesen Erfolg auf bis zu neun Ausländer zurück. In der Bayernliga haben sie sich nun aber auch der freiwilligen Beschränkung auf zwei Kontingentspieler verpflichtet. Diese Stellen wurden mit zwei Verteidigern, dem lettischen Nationalspieler Kristers Freibergs sowie dem Tschechen Ondrej Stava besetzt. Für die Abwehr wurde außerdem Oberligaverteidiger Tim Dreschmann aus Timmendorf gewonnen. Ebenfalls aus der dritten Liga, nämlich aus Hamburg, wechselten die beiden Deutsch-Russen Semjon Bär und Anton Zimmer nach Unterfranken, während der Deutsch-Tscheche Jakub Revaj aus Höchstadt kam. Zusammen mit den bewährten Kräften wie Spielertrainer Mikhail Nemirovsky oder dem bisherigen Topscorer der Liga, dem 22-jährigen Deutsch-Russen Anton Seewald, hat der Aufsteiger eine technisch starke Mannschaft osteuropäischer Prägung am Start, die zudem mit Neuzugang Benjamin Dirksen aus Schweinfurt auch noch einen richtig starken Torhüter aufbieten kann.

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