6:0 gegen die Eishackler - Löwen siegen weiterEHC Waldkraiburg

6:0 gegen die Eishackler - Löwen siegen weiter6:0 gegen die Eishackler - Löwen siegen weiter
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Exakt 16 Tage zuvor hatte es den Vergleich zwischen den Löwen ein Peißenberg schon einmal gegeben und auch damals behielten die Industriestädter am Ende in einer anspruchsvollen Partie die Nase mit 7:3 vorn. Anspruchsvoll ging es auch im Rückspiel von der ersten Minute an zu. Beide Teams präsentierten sich überaus lauffreudig und bereits in der zweite Minute hatten die Hausherren mit Martin Führmann ihre erste Chance – Gästekeeper Michael Resch war jedoch auf dem Posten. In der fünften Minute nutzten die Löwen dann ihr erstes Überzahlspiel: Andreas Paderhuber behielt im Gewühl vor dem Gästetor den Überblick und stellte auf 1:0 (04:48). In der 14.Minute hätte Kapitän Max Kaltenhauser schon auf 2:0 stellen könne, doch seine direkte Abnahme eine geflippten Passes von Jakub Marek konnte Resch abermals parieren. Knapp vier Minuten vor der Pause klappte es dann aber doch mit dem zweiten Tor für die Waldkraiburger und allein dieser Treffer war das Eintrittsgeld wert. Jakub Marek passte in den Lauf von Lukas Wagner, der die Scheibe zunächst am einzigen zurückgebliebenen Verteidiger vorbei spielte, sich dann selbst um den Gegenspieler drehte, allein gegen Resch lief und eiskalt vollstreckte (16:18).

Auch im mittleren Durchgang baute keines der Teams ab und die Zuschauer sahen ein klasse Eishockeyspiel, dem die Hausherren verstärkt ihren Stempel aufdrückten. Die Löwen kämpften, überzeugten mit starkem körperlichen und läuferischen Einsatz und legten nach: Nico Vogl verwandelte zunächst nach einem Versuch von Martin Hagemeister im Nachschuss zum 3:0 (23:05), gute 10 Minuten später wollte Oleg Tokarev dann eigentlich zum Wechseln fahren. Dabei bekam er jedoch die Scheibe an den Schläger und hielt von der Mittellinie einfach mal drauf. Keeper Resch machte nicht die beste Figur- diese Floskel muss bei einem derartigen Gegentor wohl fallen- und es hieß 4:0 für die Löwen (35:30). Damit aber noch nicht genug: Weiterhin ließen die Waldkraiburger Angriff um Angriff auf das Peißenberger Drittel rollen, wobei bei den Gästen zunehmend eine Kräfteverschließ zu erkennen war. Noch vor der Pause drückte sich dies dann auch in Tore aus und im Fallen stellte Jakub Marek nach starker Vorarbeit von Kaltenhauser auf 5:0 (39:50). Schon im Hinspiel hatte der Tscheche zwei Tore erzielt und auch diesmal sollte es nicht sein letzter Streich gewesen sein.

Im Schlussdrittel steckten die Löwen weiterhin nicht auf- im Kollektiv erarbeiteten sie sich Chance um Chance, hielten das Tempo hoch und stellten die Gäste vor Probleme. Marek sorgte 17 Minuten vor dem Ende schließlich für das 6:0 (43:01), was sich auch als der Endstand herausstellen sollte, denn ein weiteres Mal sollte es nicht mehr klappen mit dem Tore schießen. Dennoch, EHC-Coach Rainer Zerwesz war auf der anschließenden Pressekonferenz voll des Lobes für sein Team: „Das war heute die beste Saisonleistung in einem Heimspiel. Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute super gearbeitet und darum bin ich heute wirklich sehr zufrieden- besonders nach dem Nürnberg-Spiel am Freitag, wo wir nicht so überzeugend aufgetreten sind. Nach diesem 13 Sieg im 14 Saisonspiel liegen die Löwen weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz und freuen sich schon jetzt auf die anstehenden Aufgaben am Freitag in Moosburg und das Topspiel zuhause am kommenden Sonntag gegen Miesbach.

Tore: 1:0 (4:48) Paderhuber A. (Marek J., Kaltenhauser M. PP1), 2:0 (16:18) Wagner L. (Kaltenhauser M., Marek J.), 3:0 (23:05) Vogl N. (Hagemeister M., Tokarev O.), 4:0 (35:30) Tokarev O. (Hämmerle D., Kanzelsberger F.), 5:0 (39:50) Marek J. (Kaltenhauser M., Wagner L.), 6:0 (43:01) Marek J. (Kaltenhauser M., Paderhuber A. PP1). Strafen: Waldkraiburg 10, Peißenberg 10 + 10 (Bohrer R.) + Spieldauerstrafe (Bohrer R.). Zuschauer: 413.


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