4:3 – Erding Gladiators sorgen für ÜberraschungErfolg gegen die Höchstadt Alligators

Jubel bei den Erding Gladiators. (Foto: Wolfgang Krzizok/Erding Gladiators)Jubel bei den Erding Gladiators. (Foto: Wolfgang Krzizok/Erding Gladiators)
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Durch ein Wechselbad der Gefühle gingen die Erdinger Fans am Freitagabend in Höchstadt. 3:0 führten die Gladiators, mussten dann innerhalb kürzester Zeit drei Tore hinnehmen, um dann 4:3 (1:0, 2:0, 1:3) zu gewinnen.

Die Rollen waren klar verteilt, und so verliefen auch die ersten Minuten. Die Schützlinge von Trainer Thomas Vogl kamen erst nach knapp fünf Minuten zum ersten Mal über die Mittellinie. Höchstadt fehlte aber der Zug zum Tor, und so musste Erdings Torwart Jonas Steinmann erst in der sechsten Minute sein ganzes Können aufbieten, als Felix Ribarik frei vor ihm auftauchte. Eine Minute später dann die überraschende Führung für die Gladiators: Einen Querpass von Philipp Michl setzte Daniel Krzizok per Direktabnahme zum 1:0 ins Netz. Wiederum nur 60 Sekunden später wurde es turbulent: Oleg Seibel tauchte alleine vor Jonas Steinmann auf, konnte ihn aber nicht überwinden, und im direkten Gegenzug scheiterte Lukas Krämmer an Carsten Metz.

Das zweite Drittel begann mit einer Erdinger Chance für Krzizok (22.) und einer Höchstadter für Lukas Lenk (24.). Die Alligators agierten zunehmend nervöser und verzweifelten ein ums andere Mal an Jonas Steinmann. Als dann die Gladiators Überzahl hatten, wuchtete Lars Bernhardt den Puck von der blauen Linie zum 2:0 ins Tor (34.). Und nach einer tollen Parade von Jonas Steinmann staubte auf der Gegenseite sein Bruder Kilian zum 3:0 ab (36.). Höchstadt war sichtlich geschockt und brachte sogar bei einer zweiminütigen 5:3-Überzahl nichts Zählbares zustande.

Das Schlussdrittel begann denkbar schlecht für die Gladiators. Krämmer kassierte eine Machstrafe (44.). Und in der fünfminütigen Überzahl glichen die Gastgeber durch Lukas Lenk (47.), Vitalij Aab (47.) und Michal Petrak (48.) zum 3:3 aus. Jetzt tobte die Halle, und die Partie schien endgültig zu kippen. Doch mit dem ersten Erdinger Torschuss im Schlussdrittel traf Stephan Hiendlmeyer zum 4:3 für die Gladiators. Und obwohl in den letzten Sekunden zwei Erdinger auf der Strafbank saßen, brachten sie den knappen Vorsprung über die Zeit. Damit sind die Gladiators 1:0 in Führung gegangen, Spiel zwei steigt am Sonntag um 18 Uhr in Erding.

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