1:5-Niederlage in Memmingen – Nichts zu holen für die EishacklerTSV Peißenberg

(Foto: Verein)(Foto: Verein)
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Das Spiel begann unter den Augen von 1031 Zuschauern darunter ca. 100 mitgereiste Fans aus Peißenberg, eigentlich sehr vielversprechend – trotz des frühen Rückstands in der vierten Minute. Die Peißenberger machten nach dem 1:0 der Indians, dass in Unterzahl durch einen abgefälschten Schuss unhaltbar im Tor von Michi Resch einschlug, mächtig Druck. Michael Resch, der beste Eishackler an diesem Abend, parierte dann auch noch in der 19. Minute einen Penalty und hielt seine Mannschaft im Spiel. Die Eishackler konnten weiter ihr offensives Spiel aufziehen und dies zeigte dann in der 20.Minute Wirkung. Ryan Bohrer konnte in einer Pressingphase und vielen vorangegangenen Chancen zum 1:1-Gleichstand einnetzen.

Im zweiten Drittel kamen die Indians von Minute zu Minute besser ins Spiel und im Gegenzug häuften sich die Fehler der Peißenberger. Man merkte aber auch das die drei Verletzten Spieler Tobias Maier, Dominik Ebentheuer und Marco Mooslechner dem Team sehr fehlten. Der Memminger Druck wurde immer stärker und etwa ab Mitte des zweiten Spielabschnitts hatten die Indians das Sagen auf dem Eis. Dies hatte dann auch drei Tore in schneller Folge (31. in Unterzahl, 36., 39.) zur Folge.

Mit einem Rückstand von 4:1 ging es in den letzten Spielabschnitt und auch hier konnten die Memminger mit schnellen flüssigen Kombinationen und schnellem Forechecking die verunsichert und unsicher wirkenden Eishackler weiter unter Druck setzen. In der 48. Minute konnten dann die Indians durch Hoffman auf 5:1 erhöhen. Viele ungenaue Pässe und viele Unsicherheiten sowie der zu große Abstand zum gegnerischen Spieler machten es dem Gegner leicht das Spiel zu kontrollieren. Lediglich Michael Resch der auch zurecht zum besten Spieler der Eishackler gekürt wurde, verhinderte mit etlichen Paraden noch schlimmeres. Trotz der Niederlage hielt der wie schon in den letzten Spielen mitgereiste Fanclub der Eishackler die Peißenberger Fahne hoch und feuerte die Mannschaft auch nach dieser Niederlage noch an. Hut ab vor diesen Fans.

Bei der Pressekonferenz war nach Aussage von Peißenbergs Trainer Neal das 3:1 der Knackpunkt nach dem das Spiel kippte. Neal sagte, dass nach diesem dritten Tor viele seiner Spieler zu ängstlich und unsicher auftraten. „Wir haben dem Gegner, der natürlich auch unsere Fehler durch seine Spielweise provozierte, manchmal richtig schöne Vorlagen gegeben. Aber wir sind eine junge Mannschaft und die Jungs mussen versuchen nicht ängstlich zu spielen sondern Gas geben. Die Memminger haben verdient gewonnen den die sie haben gut gespielt und sie sind eine gute Mannschaft.“

Nach dieser Niederlage in Memmigen, die wenn man ehrlich ist keine wirklich große Überraschung war, müssen die Jungs von Trainer Neal an Allerheiligen in sich gehen und mental sowie physisch ihre Kräfte für das harte Spiel gegen die Miesbach sammeln um vielleicht im Heimspiel am Sonntag ab 17 Uhr den ein oder anderen Punkt gegen den Favoriten aus Miesbach zu ergattern.

Tore: 1:0 (3:37) Krafczyk (Stotz, Zimmermann/5-4), 1:1 (19:15) Bohrer (Barth, Andrä), 2:1 (30:02) Rott (Tenschert, Jainz/5-4), 3:1 (36:46) Krafczyk (Rott, Zimmermann), 4:1 (39:49) Zimmermann (Krafczyk), 5:1 (47:19) Hoffmann (Schweiger, Miettinen/5-4). Strafen: Peißenberg 12 + 10, Memmingen 10.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!