1244 Plüschtiere gesammelt – Sonntag kommt NürnbergECDC Memmingen

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Wie berichtet verwendet Humedica die Plüschtiere für die Weihnachtspäckchen-Aktion „Geschenk mit Herz“ zu Gunsten von bedürftigen Kindern in der ganzen Welt. „Wir sind einfach nur überwältigt von der Resonanz und der großartigen Hilfsbereitschaft der Indians-Fans“, so ECDC-Marketingleiter Thomas Mayer, der allen Zuschauern ein großes Dankeschön ausspricht. In der bis dato in der Bayernliga einmaligen Aktion waren alle Besucher des Auftaktderbys gegen den HC Landsberg gebeten worden, Plüschtiere mit ins Stadion zu bringen und beim ersten Tor der Gefro-Indians als Spende auf die Eisfläche zu werfen. Nach dem Treffer von ECDC-Stürmer Anton Pertl zum 1:0 (Endstand 6:3) nach vier Minuten hieß es Feuer frei: Die rund 1200 Zuschauer sorgten für ein spektakuläres Bild, eine mit Plüschtieren übersäte Eisfläche und für viel Arbeit für die Kinder der ECDC-Nachwuchsteams, die die kuscheligen Gefährten einsammelten. Humedica übernimmt nun die Verteilung im Rahmen der Weihnachtsaktion „Geschenk mit Herz“. „Unser Dank gilt auch unseren Partnern von Humedica, die uns bei unserer Idee tatkräftig unterstützt haben“, so Mayer abschließend.

Mit einem klaren Ziel geht der ECDC Memmingen am Sonntagabend ins zweite Heimspiel der Bayernliga-Saison: Gegen den EHC 80 Nürnberg soll ab 18.30 Uhr unbedingt der nächste Sieg her und sich oben in der Tabelle festgesetzt werden. Bereits am vergangenen Sonntag im Derby gegen Landsberg war zu erkennen, dass der Hühnerberg mit Unterstützung der Memminger Zuschauer auch heuer wieder zu einer nur schwer zu nehmenden Festung für die Gegner werden kann – so wie im letzten Jahr, als 17 der 20 Heimspiele gewonnen wurden. Zu unterschätzen sind die Gäste aus Nürnberg allerdings keineswegs: Inzwischen haben sich die Achtziger in der Bayernliga das Prädikat „unabsteigbar“ erworben – obwohl schon oft totgesagt, ist die junge Mannschaft noch immer dabei und stets ein unangenehmer Gegner.

Indians-Kapitän Martin Jainz lässt seine Mitspieler auch nach dem überraschenden Rücktritt von Trainer Jogi Koch am letzten Wochenende nicht aus der Pflicht: „Wir sind alle lange genug dabei, um zu wissen, worauf es ankommt. Wir werden Nürnberg nicht unterschätzen, aber das Spiel müssen, wollen und werden wir gewinnen“, so der Abwehrspieler vor der Partie. Dabei zählen Jainz und Co. auch wieder auf die zahlreiche Unterstützung der Memminger Fans. Seine Heimpremiere als Interimscoach wird gegen die Norisstädter der bisherige Co-Trainer Doug Kacharvich geben, ihm stehen bis auf den angeschlagenen Kanadier Jordan Baker voraussichtlich alle Spieler zur Verfügung.

Mit dem EHC 80 Nürnberg kommt dabei ein Gegner an den Hühnerberg, der seit Jahren eher in den hinteren Tabellenregionen zu finden ist. Die Achtziger stehen in Nürnberg natürlich im Schatten des großen DEL-Teams, den Ice Tigers. Große Verantwortung hat der Verein dennoch, übernimmt er doch schließlich die komplette Nachwuchsarbeit in der Norisstadt. So ist es auch wenig verwunderlich, dassder EHC stets eines der jüngsten Teams der Bayernliga hat. Über den Sommer stellte sich auch die Vorstandschaft des Clubs neu auf – an der Spitze steht nun die Nürnberger Eishockey-Ikone Martin Jiranek. Obwohl man über den diesjährigen Kader der Achtziger lange nichts vernahm, gelang es Jiranek und seinem Team dann doch, eine schlagkräftige Truppe ins Rennen zu schicken, die um Platz neun oder zehn in der Tabelle mitspielen will. Möglich machen soll dies der gute Teamgeist und eine eingespielte Mannschaft, die etwas breiter aufgestellt ist als in den letzten Spielzeiten. Im Tor dürfte man die geringsten Probleme haben: Hier steht mit dem jungen Carsten Metz und dem neuen Spielertrainer Tobias Güttner ein starkes Duo zwischen den Pfosten. Güttner kann sogar DEL-Erfahrung vorweisen. Im Abwehrbereich verstärkten sich die Gäste aus der Frankenmetropole mit dem erfahrenen Roman Schreyer, der vom Absteiger Regen kam und dort eine starke Saison spielte. Er soll seine Führungsqualitäten auch in Nürnberg unter Beweis stellen. Im Angriff setzen die Achtziger weiter auf den schwedischen Kontingentspieler Marcus Öberg. Weitere gefährliche Stürmer und verlässliche Scorer sind Michael Gietl, Michael Hahn, Dominik Härtlein und Patrick Hörl. Mit großem Kampfgeist und aggressivem Forechecking kann dieses Team jede Mannschaft in der BEL vor große Probleme stellen – und so tut man bei den Gefro-Indians gut daran, die Aufgabe hochkonzentriert anzugehen. Doch dafür wird Doug Kacharvich bei seiner Heimpremiere sicherlich sorgen. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr, Karten gibt es ausreichend an den Abendkassen der Memminger Eissporthalle.

Nach Auswärtsniederlage gegen Füssen
HC Landsberg gewinnt im „Schützenfest“ gegen Bad Kissingen

​Einen Sieg und eine Niederlage fuhren die HC Landsberg Riverkings am vergangenen Wochenende ein. Das Auswärtsspiel am Freitag gegen den EV Füssen ging mit 4:8 verlo...

Fahrt Richtung Klassenerhalt gerät ins Stocken
ERV Schweinfurt besiegt Mossburg, verliert in Fürstenfeldbruck

​Am Freitag taten sich die Mighty Dogs Schweinfurt schwer in die Partie gegen den EV Moosburg zu kommen, doch nach zweimaligem Rückstand konnte am Ende ein 6:2 (1:2,...

Bitterer Rückschlag im letzten Drittel
Black Bears Freising verlieren in Waldkirchen und sind wieder Letzter

​Große Zuversicht herrschte bei den Black Bears Freising am Freitagabend, den Klassenerhalt in der Landesliga doch noch ohne die gefürchteten Play-down-Spiele gegen ...

ESC freut sich auf das Stadiondach
River Rats Geretsried halten Verfolger auf Abstand

​Dieses Heimspiel war ein ganz Besonderes. Seit 2006 jagen die Spieler des ESC Geretsried dem Puck unter freiem Himmel nach, doch damit ist jetzt Schluss. Im März ro...

9:4 gegen die Erding Gladiators
EV Füssen gelingt trotz Minikaders ein deutlicher Sieg

​Der Auswärtssieg des EV Füssen bei den Erding Gladiators darf durchaus als Husarenstück bezeichnet werden. Fehlten am Freitag bereits mit Kircher, Keller, Wiedemann...