Zwei wichtige Siege für die Fire WingsErfolge gegen Freiburg und Zweibrücken

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Mit zwei wichtigen Siegen schlossen die Schwenninger Fire Wings ihr Fastnachtswochenende erfolgreich ab. Am Freitag gelang der Mannschaft um Trainer Kevin Apelt ein souveräner 12:5-Heimerfolg im Derby gegen die 1b-Vertretung des EHC Freiburg. Nur zwei Tage später rang man den auf Platz drei lauernden EHC Zweibrücken in dessen eigenem Stadion mit 4:2 nieder und baute den Vorsprung in der Tabelle auf jene Hornets auf fünf Punkte aus.

Der 12:5-Heimerfolg gegen den EHC Freiburg sah nach Spielende eindeutiger aus, wie der Spielverlauf war. Denn es waren nicht die Fire Wings, die in Führung gingen, sondern der Gast aus dem Breisgau. Doch dieser Unterzahltreffer schien ein „Hallo-Wach-Effekt“ bei den Schwenningern ausgelöst zu haben, denn bis zur ersten Drittelpause konnte zweimal Fridella, Kapitän Kohn und Neuzugang Contillo einen beruhigenden 4:1-Vorsprung herausschießen. Auch im zweiten Drittel schien die Tormaschine der Schwenninger von den Gästen aus Freiburg nicht in den Griff zu bekommen zu sein. So ging man nach Toren von Schäfer, Mehne und dreimal Fridella bei zwei Gegentoren mit einer 9:3-Führung in den letzten Abschnitt. Hier ließen es die Neckarstädter etwas ruhiger angehen, auch mit dem Hintergedanken für das schwere Spiel am Sonntag in Zweibrücken sich die Kräfte einzuteilen. Dennoch ging auch das letzte Drittel mit 3:2 an die Schwenninger , wobei Fridella an diesem Abend mit sechs Toren und zwei Vorlagen maßgeblichen Anteil am Sieg hatte.

Keine 48 Stunden später ging es dann zum schweren Auswärtsspiel nach . Vor gut 900 Zuschauern hatten die gastgebenden Hornets den besseren Start, denn bereits der erste Angriff fand den Weg ins Schwenninger Gehäuse. Doch die mit nur zehn Feldspielern angereisten Fire Wings hatten die passende Antwort parat. Knapp vier Minuten waren gespielt als Fridella zum 1:1 ausgleichen konnte. Aber auch die Gastgeber ließen sich nicht zweimal bitten, als sie nur fünf Zeigerumdrehungen später die erneute Führung erzielen konnten. Dieses Tor sollte jedoch das Letzte an diesem Abend für Zweibrücken sein, denn auf den erneuten Ausgleich durch Kapitän hatten die Hornets keine Antwort mehr. Im zweiten Drittel gab lediglich einen Höhepunkt, der durfte aber von den Schwenningern bejubelt werden, als Fridella in Unterzahl die erstmalige Führung erzielen konnte. Dieser Vorsprung sollte dann auch bis 20 Sekunden vor Ende der Partie Bestand haben, ehe es erneut Fridella vorbehalten war, mit seinem dritten Tor an diesem Abend für die endgültige Entscheidung zu sorgen.

Nach diesen beiden Siegen liegen die Schwenninger Fire Wings weiterhin auf Tabellenplatz zwei, nun aber punktgleich mit den Eisbären aus Heilbronn. Bei noch drei ausstehenden Spielen sollte der zweite Tabellenplatz jedoch so gut wie sicher sein, auch deshalb, weil die Konkurrenz teilweise schon eine Partie mehr ausgetragen hat.