Wichtige Partie für den EHC ZweibrückenHeimspiel gegen den EV Ravensburg

(Foto: EHC Zweibrücken)(Foto: EHC Zweibrücken)
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Das Heimspiel im Oktober wurde mit 10:4 gewonnen. Im Rückspiel konnten die Ravensburger einen Punkt entführen – gelang ihnen doch knapp zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit der Ausgleich zum 3:3. Im Penaltyschießen behielten die Hornets die Oberhand und Benedikt Peters konnte den entscheidenden Penalty im Tor vom Keeper der Ravensburger, David Heckenberger, unterbringen und die Partie ging mit 4:3 an die Zweibrücker.

Die Mannschaft aus der Turmstadt befindet sich aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz der Regionalliga Südwest und hat am letzten Spieltag durch zwei Niederlagen etwas an Boden verloren. Mit acht Siegen und elf Niederlagen steht man mit 25 Punkten und einem Spiel mehr als die Hornets in unmittelbarer Nachbarschaft in der Tabelle. Kurios ist, dass die junge Ravensburger Truppe bereits gegen alle Spitzenteams der Liga punkten konnten. So wurden die Teams aus Heilbronn (6:3)und Eppelheim (5:2)sogar in deren Hallen besiegt. Auch das Heimspiel gegen Bietigheim (5:1) wurde gewonnen.

Der EVR hat sein Regionalliga-Team gegenüber der letzten Spielzeit wesentlich verstärkt. Aus Lindau sind die Verteidiger Lubos Sekula und Bernhard Leiprecht sowie im Angriff die Katjuschenko-Zwillinge Johann und Alex zur Mannschaft gestoßen. Diese wird in der Abwehr zudem von Ronny Gehlert, der aus Halle gekommen ist, und im Sturm von Rückkehrer Denis Adebahr verstärkt. Kapitän der Mannschaft ist unverändert Dominik Fehr. Im Mannschaftskader um Trainer Martin Masak werden aktuell sage und schreibe 37 Feldspieler und vier Torhüter aufgeführt. Neben vielen jungen Talenten aus dem unmittelbaren Einzugsgebiet stehen auch einige Routiniers zur Verfügung. Der 33-jährige Christopher Repka führt die interne Scorerliste der Ravenburger mit 23 Punkten aus zwölf Tore und elf Vorlagen an. Aber auch auf Johann Katjuschenko mit 15 Punkten und Andre Martini mit 17 Punkten sollte sich die Abwehr der Hornets einstellen.

Durch die beiden Niederlagen vom Wochenende in Hügelsheim (2:6) und Schwenningen (3:4) wird es für die Ravensburger sehr schwer, sich noch für die Play-offs zu qualifizieren. Daher geht es in diesem Spiel schon fast um die letzte Chance. Trotzdem ist das Team aus der Turmstadt als eine der positiven Überraschungen in dieser Runde zu bezeichnen. Zierte die Mannschaft in den letzten Jahren das Tabellenende, ist der gesicherte Mittelfeldplatz doch schon als Erfolg zu bezeichnen. 

Wie bereits im Spiel gegen Stuttgart ist die Mannschaft von Coach Tomas Vodicka auch in diesem Spiel zum Siegen verdammt. „Wir brauchen dringend weitere drei Punkte auf unserem Konto – egal wie“, so der Trainer. Vodicka wird aller Voraussicht nach der komplette Kader zur Verfügung stehen. Noch kein grünes Licht konnten Marc Lingenfelser und Andy Nunold geben, die am Dienstag wegen Magen Darm Infekt nicht mit der Mannschaft trainieren konnten. Es bleibt also abzuwarten, ob beide bis Sonntag wieder fit sind und somit in diesem wichtigen Spiel zur Verfügung stehen können.