Unglückliche Niederlage in HügelsheimHornets verlieren mit 4:5

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Mit 4:5 (2:1, 1:1, 1:3) unterlag der EHC Zweibrücken in der Regionalliga Südwest auswärts dem ESC Hügelsheim.

Aufgrund der personellen Situation hatte man nur geringe Außenseiterchancen, denn die Hornets mussten mit Steven Teucke, Maximilian Wanninger, Tim Essig, Radovan Pastorek, Dominik Dech, Tomas Vodicka, Stephan Machura, Leon Bachstein, Lukas Srnka, Michael Neumann und Maximilian Dörr insgesamt elf Spieler ersetzen und konnten somit nur in Minimalbesetzung antreten.

Anders die Situation der Gastgeber, bei denen auch der länger gesperrte Kanadier Mathieu Fleury wieder mit an Bord war. Die Jungs vom Baden Airpark wollten unbedingt die 0:4-Hinspielniederlage wettmachen.

Das gesamte Spiel wurde von Nebel begleitet und sorgte so für schlechte Sichtverhältnisse, des öfteren mussten die Teams in Spielunterbrechungen Runden laufen, um für klare Sicht zu sorgen.

Die Hornets erwischten einen guten Start und bereits nach 77 Sekunden erzielte Benedikt Peters die Zweibrücker Führung, welche aber in Minute fünf durch Hügelsheims Topspieler Cedrik Duhamel ausgeglichen wurde. Die spielbestimmende Mannschaft waren in diesem Drittel die Hornets und man scheiterte mit besten Chancen am Hügelsheimer Tor. Es dauerte bis zur 16. Minute, ehe Marc Lingenfelser einen Fehlpass aufnehmen konnte und zum 2:1 einschob. Der Vorsprung hätte auch leicht höher ausfallen können, aber mit diesem überraschenden Ergebnis ging es in die Pause.

Auch im Mittelabschnitt setzten die Rosenstädter die Akzente und kam auch verdient zum 3:1 erneut durch Marc Lingenfelser. Im Anschluss drückten die Hornets auf den nächsten Treffer, doch dann kam die Schlüsselszene dieses Spieles. Neuzugang Ryan McDonald konnte nur durch ein Foul gestoppt werden und bekam in Spielminute 33 einen Penalty zugesprochen, den er nicht verwandelte. Direkt danach eine unnötige Strafe von Georg Hähn und das folgende Powerplay wurde zum 2:3-Anschlusstreffer in der 34. Spielminute genutzt. Die Hügelsheimer waren dadurch wieder im Spiel und wurden fortan stärker.

Im letzten Drittel nahmen die Rhinos den Schwung mit und erzielten bereits nach drei Minuten zum Ausgleichstreffer. Die Stimmung in der Halle kochte vor Spannung fast über und es war dann ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Man merkte aber deutlich, dass die Hornets bedingt durch den kleinen Kader nun Konditionell am Limit waren. Der Krimi nahm seinen Lauf, als die Gastgeber sechs Minuten vor Spielende das Spiel drehten und mit 4:3 in Führung gingen, aber nur 38 Sekunden später dann den Ausgleichstreffer durch Adam Klein kassierten. Zwei Minuten vor Ende folgte eine Strafzeit von Stephen Brüstle und Hügelsheims Cedrik Duhamel nutzte auch diese Überzahl eiskalt für seinen vierten Treffer an diesem Abend. Coach Richard Drewniak nahm dann Marcel Kappes zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und es ergaben sich noch Chancen, ein Tor wollte aber nicht mehr fallen.

Der Coach war nach dem Spiel sichtlich enttäuscht, da man trotz des kleinen Kaders die bessere Mannschaft war, nur eben wieder mal zu viele Chancen liegenlassen hat: „Machen wir das 1:4 ist das Spiel durch, so haben wir den Anschlusstreffer kassiert und den Gegner und das frenetische Publikum aufgeweckt. Wir haben in einem sehr fairen Spiel gegen eine äußerst effektive Hügelsheimer Mannschaft verloren, bei denen wir Cedrik Duhamel und Mathieu Fleury nicht in den Griff bekommen haben. Meine Jungs haben aber bis zum Ende gekämpft, es sollte einfach nicht sein. Jetzt haben wir aber schon wieder unnötig Punkte hergeschenkt und sind nun aufgrund der Ergebnisse vom Wochenende auf den vierten Tabellenplatz gefallen. Es zeichnet sich ein ganz harter Kampf um die Play-off-Rlätze ab und ich hoffe, dass wir ab jetzt bis zum Ende der Saison personell besser da stehen. Neuzugang Ryan McDonald hat insgesamt ein ordentliches erstes Spiel für die Hornets abgeliefert, hatte aber viel Pech im Torabschluss.“

Am kommenden Sonntag um 19 Uhr steht das Heimspiel gegen den EV Ravensburg 1b auf dem Programm.

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