Überwältigende Spendenbereitschaft beim 6:1-SiegEHC Eisbären Heilbronn

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Dabei legte die Eisbären-Familie eine nie dagewesene Spendenbereitschaft an den Tag. Allein die Spendendosen – wer eine Eintrittskarte haben wollte, musste spenden – spielten zusammen mit einem Gewinnspiel und dem von Franziska Rauhut, für die die Eisbären 2007 zusammen mit der DKMS eine Typisierungsaktion durchgeführt hatten, organisierten Cupcake-Verkauf knapp über 5.000 Euro in bar ein. Die von Sponsoren und einigen Privatleuten anvisierten Spenden pro Eisbären-Tor lagen zusammengezählt für jeden Treffer bei 150 Euro und ergaben beim Endstand von 6:1 weitere 900 Euro. Dazu kommen Stand Freitag abend fest zugesagte Spenden auf das Eisbären-Konto von über 2.500 Euro, so dass die Eisbären – wenn alle zugesagten Spenden auch wirklich auf dem Konto eingehen – weit über 8.000 Euro an Svenja übergeben können.

Eishockey wurde an diesem Abend auch noch gespielt. Zwar erlebten die Zuschauer nicht das beste Spiel, für einen 6:1-Sieg hatte es am Ende aber doch gereicht. Manuel Pfenning (2), John Kraiss, Robin Platz, Leontin Kreps und Andrej Kaufmann erzielten die Tore für die Eisbären, während Dennis Böhm für die Gäste traf.

Einen Grund für die mäßige Leistung auf dem Eis nannte Trainer Kai Sellers nach dem Spiel: „Das war auch für die Spieler ein sehr emotionaler Abend. Wir hatten uns vorgenommen, alles nach vorne zu werfen und für Svenjas Spendenkasse möglichst viele Tore zu erzielen, und haben dabei verkrampft. Außerdem war der Gegner wesentlich stärker als es sein Tabellenplatz aussagt.“

Schon der Beginn des Abends verlief sehr emotional. Musical-Sängerin Yvonne Luithlen sang live auf dem Eis das Lied „Hey, wir woll’n die Eisbären sehen“, während ein drei Meter großer Eisbär auf dem roten Teppich bereit stand, um die Spieler abzuklatschen. Die Eisbären ließen sich nicht lange bitten und betraten mit einem großen Svenja-Banner das Eis.

Als nächstes übergab Gäste-Kapitän Stefan Schäfer seinem Heilbronner Kollegen Felix Kollmar ein handsigniertes Trikot des ehemaligen Schwenninger Nationalspielers Andreas Renz, das bei ebay zu Gunsten der Spendenaktion versteigert wird. Svenja Greiner wurde daraufhin die Ehre zuteil, das Spiel mit einem symbolischen Bully zu eröffnen.

Der wohl emotionalste Augenblick des Abends kam dann in der zweiten Drittelpause nach der Bekanntgabe der Gewinnspiel-Sieger. Yvonne Luithlen rührte die Anwesenden im langen Kleid am Bullypunkt im Mittelkreis der Eisfläche stehend mit einer auf Svenja adaptierten deutschen Version von Whitney Houstons Song „When you believe“. Dazu begeisterte in der dunklen Eishalle von einem hellen Spot verfolgt eine junge Eiskunstläuferin des REV Heilbronn mit ihrer Choreographie. Dabei blieb in der Halle kaum ein Auge trocken.


💥 Alle Highlights der Champions Hockey League kostenlos 🤩
👉 auf sportdeutschland.tv
Jetzt die Hockeyweb-App laden!