Stuttgart Rebels starten in die SaisonvorbereitungViele Neuzugänge

Stuttgart Rebels bereiten sich auf die neue Saison vor.  (Foto: Stuttgart Rebels)Stuttgart Rebels bereiten sich auf die neue Saison vor. (Foto: Stuttgart Rebels)
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Die Liste der Neuzugänge für die Saison ist beachtlich und weckt die Hoffnung, dass die Rebels angriffslustig in die neue Saison starten werden. Dies gilt insbesondere für die beiden Kanadier, die die Rebels dieser Tage in Stuttgart begrüßen konnten. Dabei haben sowohl Stürmer Shawn Campell aus Castlegar als auch Goalie Reece Klassen aus Cloverdale deutsche Wurzeln und bringen gute Referenzen aus den kanadischen Jugend-Ligen mit auf die Waldau. Mit Eric Strieska und Mathias Vostarek kommen zwei Stürmer zurück, deren Eishockeylaufbahn in Stuttgart begonnen und sie zuletzt nach Bietigheim geführt hatte. Eric Strieska wird dabei künftig auch als Trainer für die Landesligamannschaft des Stuttgarter EC fungieren. Ebenfalls aus Bietigheim wechselt der Deggendorfer Verteidiger Andreas Hilse nach Stuttgart. Nicht ganz so wie geplant verlief der Start des eigentlich vorgesehenen dritten Kanadiers: Alex Suprynowicz musste bereits nach wenigen Tagen aus familiären Gründen wieder die Rückreise nach Kanada antreten.

Neben neuen Kräften geht Headcoach Christopher Mauch auch mit vielen bewährten Spielern in die neue Saison. Mit Tim Becker, Patrick Eisele und Lukas Willer gehen drei langjährige und erfahrene Rebels auch in der kommenden Saison wieder für die Stuttgarter aufs Eis. Ebenfalls erhalten bleibt den Stuttgarter Fans die „Schwenninger Fahrgemeinschaft“ aus Silas Abert, Denis Matic und Alexander Funk. In die Verlängerung gehen auch das Goalie-Duo Jannis Ersel und Andi Räth sowie der Verteidiger Adrian Sanwald. Bis zum Saisonstart kann sich die Zusammensetzung des Kaders noch verändern.

Rebels-Headcoach Christopher Mauch freut sich über die hohe Motivation seiner Spieler: „Die erste Woche ist dazu da, um sich wieder an das Element Eis zu gewöhnen. Die Jungs sind hoch motiviert, das hat man auch in den kleinen Trainingsspielchen gemerkt – da wurde um jeden Zentimeter gekämpft“, so der 30-jährige. Dabei ist das Tempo hoch und die Intensität wird in den kommenden Wochen sicherlich noch weiter erhöht: „Trotz der ungewöhnlichen Situation und den Corona-Sonderregelungen ist die Stimmung sehr gut“

In der Regionalliga Südwest steht in der Zwischenzeit der Spielmodus fest. Nachdem mit den Pforzheim Bisons eine neunte Mannschaft in die Liga aufgestiegen ist, bleibt es bei der 1,5-fach-Runde mit zwölf Heim- und zwölf Auswärtsspielen. Der Saisonstart ist für Anfang Oktober vorgesehen, die ersten vier Mannschaften sollen ab Ende Februar in die Playoffs ziehen, die anderen fünf Mannschaften werden eine Pokalrunde spielen. Genaue Details zu den Bedingungen und Regeln für den Zuschauerbetrieb sind vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie aktuell in Abstimmung und werden rechtzeitig bekanntgegeben.

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