Stuttgart Rebels feiern Sechs-Punkte-WochenendeSiege gegen Ravensburg und Eppelheim

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Nachdem man die beiden ersten Vergleiche gegen die Oberschwaben jeweils eher unglücklich verloren hatte, sollte nun endlich ein Sieg her. Die Vorzeichen für dieses Vorhaben schienen vor dem Spiel allerdings nicht allzu gut, da Coach Jancovic auf gleich sechs Spieler verzichten musste. Mit Marcel Santi, Sebastian Meindl, Patrick Daucik, Fabio Laule, Alexander Hotz und Eric Strieska fiel mehr als ein kompletter Block aus. Zudem kam Miro Hudak als Ersatz für Lukas Kubik zu seinem ersten Saisoneinsatz. Da auch die Gäste beim Kampf um die Endrunde auf jeden Zähler angewiesen sind, entwickelte sich von Beginn an ein intensiv geführtes Match, bei dem die Rebels die leichten spielerischen Vorteile der Gäste mit großem Einsatz auszugleichen wussten. Ein Doppelschlag binnen 16 Sekunden in der sechsten Spielminute durch Lutz Kästle in Überzahl und Patrick Eisele sorgte bereits früh für eine Führung, die den Gastgebern sichtlich mehr Sicherheit in ihren Aktionen einbrachte. Auch im zweiten Durchgang konnten die Rebellen den Gegner weitestgehend kontrollieren. Beide Defensivabteilungen verdienten sich Bestnoten und so blieb die Anzahl an wirklich guten Tormöglichkeiten auf beiden Seiten eher überschaubar. Eine der wenigen Gelegenheiten konnte Lukas Willer in der 28 Minute zu einem zweiten Überzahltor verwerten. Durch einen Treffer von Steffen Kirsch zehn Minuten später konnten die Gäste noch vor der Pausensirene wieder verkürzen und dafür sorgen, dass man sich auf Seiten der Gastgeber nicht allzu sehr in Sicherheit wiegen konnte. Ravensburg versuchte im Schlussdrittel noch einmal mehr Druck aufzubauen, verfing sich aber immer wieder im dichten Abwehrnetz der Rebels, die mit einer disziplinierten Leistung nichts mehr anbrennen ließen und somit einen am Ende verdienten 3:1-Erfolg feiern konnten. Somit konnte man sich vor den 367 Fans für die schwache Leistung der Vorwoche rehabilitieren. Nach dem Spiel zeigte sich der zweite Vorstand Olav Schnier dann auch zufrieden mit Leistung und Ergebnis: „Ich habe heute vielleicht nicht das beste Spiel der Saison gesehen, wohl aber die beste Mannschaftsleistung. Die Mannschaft hat sich die Kritik nach dem Mannheim-Spiel zu Herzen genommen und gezeigt, dass sie mit einer disziplinierten Spielweise gegen jeden Gegner in der Liga mithalten kann.“

„Kurze Bank kommt gut ins Spiel“, nach diesem Motto ging es zwei Tage später in die Kurpfalz, um die am Freitag gezeigte Leistung gegen die Eisbären Eppelheim zu bestätigen. Für Miro Hudak war wieder Lukas Kubek am Start. Trotz eines 0:2-Rückstandes durch Treffer von Marco Haas und Marcus Semlow nach dem ersten Drittel ließen sich die Waldau-Cracks nicht entmutigen und arbeiteten sich sukzessive wieder ins Spiel zurück. Marc-Stephen Wied und Patrick Eisele, bei einem  zwischenzeitlichen Gegentreffer durch Dominik Dech, sorgten dafür, dass man sich für das letzte Drittel alle Möglichkeiten offen ließ. Und endlich einmal wurden die Rebellen auch auswärts für ihr Engagement belohnt. Tim Becker und Jesper Leis sorgten mit ihren Treffern für die Stuttgarter Führung. Diese ließ man sich dann auch nicht mehr nehmen und das erste Sechs-Punkte-Wochenende seit langer Zeit war perfekt.

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