Stuttgart Rebels feiern klaren Heimsieg8:3 gegen Hügelsheim

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Für beide Teams stand einiges auf dem Spiel: Die Rebels wollten ihren Fans endlich einmal ein Heimspiel mit drei starken Dritteln bieten und sich dadurch die Mini-Chance auf die Play-offs erhalten. Auch die Gäste sind beim Saison-Endspurt auf jeden Punkt angewiesen, um weiterhin im Play-off-Rennen mitzumischen. So begannen die Dickhäuter auch druckvoll und wurden schnell mit dem Führungstreffer durch Martin Vachal belohnt (4.). Zum Glück aus Rebellensicht konnte Dominik Deuring bereits eine knappe Zeigerumdrehung später den Ausgleich erzielen und das Angriffsspiel der Rebels nahm langsam Fahrt auf. Morgan Reiner (11.), Ben Daubner (15.) und Patrick Martens (20.) sorgten für eine vermeintlich beruhigende Pausenführung. Vermeintlich deshalb, weil sich der Großteil der Anwesenden sicherlich noch sehr gut and das letzte Heimspiel gegen Tabellenprimus Zweibrücken erinnern konnte, als man eine 3:0-Führung nicht verteidigen konnte.

Möglicherweise dachte man auch so im Rhinoslager, denn diese forcierten nun ihre Bemühungen um den Anschluss. Simon Klemmer markierte den zweiten Treffer für seine Farben (26.). Anders als zwei Wochen zuvor ließ man sich auf Seiten der Gastgeber jedoch nicht verunsichern und ließ nur wenige Gelegenheiten für die Rhinos zu. Ganz im Gegenteil, ein Doppelschlag binnen 21 Sekunden durch Patrick Daucik in Unterzahl und Nick Govig in der 34. Spielminute sorgte für ein jähes Ende des Hügelsheimer Zwischenhochs und des Arbeitstages von deren Torhüter Constantin Haas. Patrick Eisele mit einem schönen Rückhandschlenzer (37.) sorgte schließlich für deutliche Verhältnisse auf dem Ergebnistableau zur zweiten Drittelpause.

Im letzten Spielabschnitt ließen die Rebels dann nichts mehr anbrennen, defensiv hatte man meist die Kontrolle und auch der eigenen Torhunger schien weitestgehend gestillt. Für das Endergebnis sorgen dann Sebastian Ott (47.) auf Seiten der badischen Gäste und Adrian Sanwald für die Rebels mit seinem ersten Saisontor (57.). Am Ende stand ein insgesamt verdienter 8:3-Erfolg für die Rebels zu Buche, wenngleich das Ergebnis zwar nicht exakt die Spielanteile widerspiegelt, die Effizienz und den größeren Siegeswillen aber allemal.

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