Stuttgart Rebels entdecken ihren Scoring-Touch7:4-Sieg gegen Hügelsheim

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Den besseren Start erwischten beim schwäbisch-badischen Duell die Baden Rhinos, die sich mit sicheren Spielzügen die ein oder andere Schussgelegenheit erarbeiten konnten. Die Rebels begannen eher verhalten, Lukas Willer wollte dem Treiben in der neunten Spielminute allerdings nicht mehr länger zuschauen, arbeitete die schwarze Hartgummischeibe förmlich vors gegnerische Tor und überwand Max Häberle mit einem Schlenker aus spitzem Winkel. Die Freude auf Stuttgarter Seite sollte jedoch bereits eine Zeigerumdrehung später wieder unterbrochen werden, nachdem Iven Rösch im zweiten Nachschuss den Ausgleich markierte.

Zum zweiten Spielabschnitt kamen die Rebellen etwas präsenter aus der Kabine, den Treffer erzielten aber bei einem Break über Cedric Duhamel die Gäste durch Graham Brulotte. Eine Hügelsheimer Strafzeit in der 31. Minute sollte nun wieder die Möglichkeit zum Ausgleich bieten, doch der Schuss ging zuerst einmal nach hinten los. Nach Punktverlust an der blauen Linie ging Andi Mauderer auf die Reise und bediente Iven Rösch, der zum zweiten Mal an diesem Abend einnetzte. Tristesse schien sich nun in der Eiswelt breit zu machen, das Spiel drohte einen ähnlichen Verlauf zu nehmen wie bereits zu oft in dieser Saison. Was dann allerdings folgte, hatte man in dieser Art auf Degerlochs Höhen schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr erlebt. Noch in der gleichen Überzahl erzielte Patrick Daucik den Anschluss, nur 29 Sekunden legte Lukas Kubek endlich seine seit dem ersten Saisonspiel in Hügelsheim andauernde Ladehemmung ab. Mannschaftskapitän Tim Becker ging schließlich mit gutem Beispiel voran und sorgte mit zwei weiteren Treffern für Jubel in der Eiswelt. Endlich hatten sich die immensen Bemühungen der Rebels auch einmal in Tore verwandelt.

Auch im letzten Durchgang hatten die Rhinos den Rebellen nicht mehr viel entgegen zu setzen. Mit dem Treffer zum 6:3 in der 43. Spielminute belohnte sich auch die dritte Formation für ihren großen Kampfgeist, der wie von einer Last befreit wirkende Lukas Kubek sorgte 11 Minuten später für die endgültige Entscheidung. Der vierte Hügelsheimer Treffer durch Noel Johnson bedeutete lediglich noch etwas positive Ergebniskorrektur für die Gäste.

Mit diesem verdienten Erfolg gegen einen direkten Tabellenkonkurrenten verschafften sich die Rebels einen guten Start ins zweite Saisondrittel. Um weiter Boden gut zu machen, sollte jedoch in den kommenden Partien gegen Mannschaften aus der zweiten Tabellenhälfte (Mannheim, Freiburg) sowie gegen Eppelheim und in Ravensburg weiter gut gepunktet werden. Dass dies ganz sicher nicht im Bereich des Unmöglichen liegt, sollte die Mannschaft mit dem Erfolg vom Freitag bewiesen haben, wenngleich diese Partien selbstverständlich keine Selbstläufer werden, da die Liga in dieser Saison, wie bereits des Öfteren erwähnt, ausgeglichener zu sein scheint als jemals zuvor.

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