Stuttgart Rebels bleiben in Hügelsheim torlosNeues Jahr, alte Probleme

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Mit Marcel Santi konnte Trainer Pavol Jancovic zum ersten Mal seit drei Monaten wieder auf einen Akteur zurückgreifen, der die ansonsten knapp besetzte Rebels-Defensive verstärken konnte. Die Gastgeber starteten mit viel Druck in die Partie, konnten Rebels-Goalie Jannis Ersel jedoch nicht bezwingen. Nach etwa fünf Spielminuten befreiten sich die Rebellen langsam aus der Umklammerung und machten sich auf, erste eigene Signale in der Offensive zu setzen. Das Spiel war nun ausgeglichen und wurde von zwei starken Defensivabteilungen dominiert. Zum Drittelende brannte es dann doch das ein oder andere Mal vor dem Rhinos-Gehäuse, Max Häberle konnte seinen Kasten jedoch sauber halten.

Auch im zweiten Spielabschnitt wurde das Spiel eher von Kampf als von der feinen Eishockeyklinge geprägt. Beide Teams bekamen ihre Powerplay-Möglichkeiten, allerdings ohne durchschlagenden Erfolg. Auch eine doppelte Überzahl wussten die Rebels nicht zu nutzen. Torchancen wurden auf beiden Seiten genügend produziert, beide Torhüter ließen sich jedoch auch in diesem Drittel nicht bezwingen.

Je weiter die Begegnung im letzten Durchgang fortschritt, desto deutlicher wurde: Wer in dieser verbissen umkämpften Partie den ersten Treffer erzielt, der würde vermutlich das Eis am Ende auch als Sieger verlassen. Die beste Gelegenheit für die Rebels hatte hierzu Patrick Eisele in der 48. Spielminute. Endlich einmal konnte Max Häberle bei einem Break bezwungen werden – der Pfosten bewahrte die Gastgeber vor einem möglicherweise vorentscheidenden Gegentreffer. Praktisch im Gegenzug machte Kontingentspieler Martin Vachal die Partie mit einem Treffer Marke „Tor des Jahres“. Genau dieser Schuss an Cleverness, den die Play-off-Kandidaten in ihren Reihen haben, ist in dieser Saison der Unterschied zwischen den Rebellen und den Top Sechs der Liga. Zu sehen war dies ein weiteres Mal in der 53. Spielminute. Die Rebels in Unterzahl, eine weitere Strafe gegen Stuttgart angezeigt. Hügelsheim möchte möglichst lange in doppelter Überzahl spielen und überlässt dem Gegner die Scheibe. Die Rebels ihrerseits wollen genau dies verhindern und noch einige Sekunden von der Uhr nehmen, was der Hügelsheimer Kapitän schließlich zum 2:0 ausnutzt. Zwar nahm Coach Jancovic bereits zweieinhalb Minuten vor dem Ende seinen Goalie für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Man konnte auch Druck aufbauen und einige Male zum Torschuss kommen, Michael Kick machte dann jedoch nach einem Scheibenverlust mit einem Treffer ins verwaiste Rebels-Tor den Sack endgültig für die Gastgeber zu. Der vierte Treffer durch Graham Brulotte sorgte schließlich für den im Endeffekt deutlich zu hoch ausgefallenen Sieg der Gastgeber.

Für die Rebels geht es am kommenden Freitag um 20 Uhr in der heimischen Eiswelt weiter, wenn man die Mad Dogs aus Mannheim zu Gast hat.

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