Stuttgart Rebels beim ersten Punktspiel zu Gast bei den Baden RhinosVier Neuzugänge aus Eppelheim

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Einiges an Veränderungen gab es im Kader der Baden Rhinos über die Sommermonate zu vermelden. Gleich vier Spieler seiner alten Mannschaft, dem EC Eppelheim, brachte der neue Coach Richard Drewniak quasi als Begrüßungsgeschenk mit an seine neue Wirkungsstätte. Zum starken Goalie Janis Wagner gesellten sich die Verteidiger Tim Brenner, Sebastian Ott und Lars White. Mit dem erst 20-jährigen Kanadier Graham Brulotte scheint zudem ein neuer Kontingentspieler verpflichtet worden zu sein, der über ein gerüttelt Maß an Torjägerqualität verfügt. Rechtzeitig zum Transferschluss gesellte sich mit Marvin Kammerdiener noch ein Spieler hinzu, der dem Freiburger Talentschuppen entstammt. Mit Sebastian Wolf, Michel Obermann und den beiden Trenholm-Brüdern verließen im Gegenzug langjährige Leistungsträger den Club. Dazu wechselte Verteidiger Dominik Dech in die Gegenrichtung nach Eppelheim. Gleich sieben Vorbereitungsspiele verlangte der neue Coach seinem Team ab, ein Novum bei den traditionell als Spätstartern geltenden Dickhäutern. Die Ergebnisse waren durchwachsen, zwei klaren Niederlagen gegen den West-Regionalligisten Neuwied stehen z.B. klare Erfolge gegen die Amateurmannschaft der Frankfurter Löwen und die Schwenninger Fire Wings entgegen.

Auch auf Stuttgarter Seite hatte sich in der eishockeyfreien Zeit so manches getan. Dem einzigen Abgang Nicholas Rodriguez (nach Bietigheim) stehen einige hoffnungsvolle Neuzugänge gegenüber. Mit den beiden slowakischen Kontingentspielern Michal Bako und Lukas Kubek verfügen die Rebellen nun über die Möglichkeit, bei Verletzungen oder beruflicher Verhinderung jederzeit einen Ersatz aufbieten zu können. Torhüter Janis Ersel stößt nach einem Jahr der Inaktivität neu zum Team, zuletzt war er als dritter Goalie beim DEL-Club Grizzlys Wolfsburg unter Vertrag und konnte per Förderlizenz bereits einige Oberligaerfahrung verbuchen. Von den Schwenninger Fire Wings wechselte Silas Abert in die Landeshauptstadt, der für mehr Tiefe in der Angriffsabteilung sorgen soll.  Last but not least wird in der nun beginnenden Saison mit Lutz Kästle ein äußerst erfahrener Zweitligaverteidiger seine Schlittschuhe für die Rebels schnüren.

Beim 7:5-Erfolg im einzigen Testspiel gegen den Titelverteidiger aus Bietigheim ließ man von Stuttgarter Seite zwar bereits aufhorchen, dass man gewillt ist, in der kommenden Spielzeit eine wesentlich bessere Rolle zu spielen, als dies noch in der abgelaufenen der Fall war. Die Wahrheit ist aber immer erst auf dem Platz, respektive Eis, wenn es um Punkte geht. So wird es spannend sein zu sehen, welches der beiden Teams seine Hausaufgaben über den Sommer besser erledigt hat. Es ist also am Samstag ein interessantes Spiel zu erwarten, zumal die Partien zwischen den beiden Kontrahenten meist auch sehr emotional geführt werden.

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