Starke Bisons zähmen Eisbären1. CfR Pforzheim

Starke Bisons zähmen EisbärenStarke Bisons zähmen Eisbären
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Zu Beginn des Spiels versuchten beide Mannschaften zunächst sicher in der Defensive zu stehen. Doch sowohl die Bisons als auch die Eisbären kamen immer wieder zu guten Einschussmöglichkeiten. Allerdings konnten Björn Maier (Balingen) sowie Klaus Graefe im Tor der Bisons, ihre Kästen sauber halten. Nach knapp acht Minuten mussten die beiden Schiedsrichter die erste Strafzeit aussprechen. Mit Dennis Steinhauer traf es einen Eisbär und die Bisons konnten sofort Druck auf das Gehäuse der Eisbären aufbauen. Dies wurde auch in der 9. Minute belohnt, denn Vladimir Viller konnte Björn Maier zur 1:0-Führung für die Bisons überwinden. Anschließend versuchten die Balinger möglichst schnell den Ausgleich herzustellen, doch immer wieder war bei Klaus Graefe Endstation. 33 Sekunden vor Ende des ersten Spielabschnitts schlug erneut Vladimir Viller zu und so gingen die Bisons mit einer 2:0-Führung in die erste Pause.

Die Eisbären kamen sehr druckvoll aus der Kabine, doch auch in dieser Phase konnten sie kein Treffer erzielen. Kurz darauf spielten die Bisons erneut in Überzahl und diesmal dauerte es nur 15 Sekunden bis Hermann Jeckel das 3:0 erzielen konnte (24.). Beide Teams spielten nun sehr offensiv, allerdings blieb es zunächst beim Drei-Tore-Vorsprung für die Eishockeycracks des 1. CfR Pforzheim. Im dritten Powerplay für die Bisons wurden die Eisbären im eigenen Drittel eingeschnürt und wieder wurde es belohnt. Sergej Wittmann traf zum 4:0 (33.). Zu diesem Zeitpunkt konnten die Bisons eine Powerplayquote von 100 Prozent aufweisen. Nun ging es ganz schnell, denn nur 17 Sekunden später traf erneut Vladimir Viller zum 5:0. Zwei Minuten später mussten die Eisbären wieder in Unterzahl ran und auch diesmal konnten die Bisons das Überzahlspiel nutzen; Sergej Wittmann netzte zum 6:0 ein (36.). Kurz vor der zweiten Pause erwischte es nun auch den ersten Spieler der Bisons, Mark Geiß musste den Weg auf die Strafbank antreten. 50 Sekunden vor der zweiten Sirene traf Benjamin Zivkovic für die Eisbären zum 1:6. Kurz darauf wurde es hektisch, zunächst öffnete sich die Tür der Strafbank auf Seiten der Eisbären, kurz darauf mussten auch zwei Cracks der Bisons den Weg auf die Strafbank antreten. Mit der Pausensirene musste mit Toms Tille der dritte Bison eine Strafe absitzen.

Somit begannen die Eisbären den letzten Spielabschnitt mit einem Überzahlspiel. Nachdem Balingen wieder komplett spielen durfte, konnten sie noch 15 Sekunden in doppelter Überzahl ran, doch diese Möglichkeit blieb ungenutzt. Auch die darauf anschließende Überzahlmöglichkeit brachte keine Änderung auf die Anzeigetafel. Die Eisbären versuchten nun den Druck auf das Gehäuse der Bisons hochzuhalten, doch immer wieder scheiterten sie an Graefe. Acht Minuten vor dem Ende ließen die Bisons diesmal ein Überzahlspiel ungenutzt. Kurz danach waren die Eisbären in Überzahl, nachdem gegen Peter Gorel eine kleine Strafe ausgesprochen wurde. Marcel Schneider war in dieser Phase für die Eisbären zum 2:6 erfolgreich (50.). Fünf Minuten später setzte Falk Dornbach den Schlusspunkt zum 7:2.

Das erfolgreiche Powerplay der Bisons führte zum deutlichen Auswärtssieg bei den Eisbären. Besonders Vladimir Viller mit drei Toren und einem Assist sowie Toms Tille mit fünf Vorlagen waren der Garant zum verdienten Erfolg. Durch die Niederlage des Tabellenführers, Mad Dogs Mannheim, ist die Tabellenspitze wieder in Sichtweite.

Am Sonntag, 15. März, um 18.30 Uhr betreten die Bisons endlich wieder das heimische Eis. Dann empfangen sie in der St.-Maur-Halle den punktlosen Tabellenletzten, die Mad Dogs Mannheim 1b.

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