Sieg und Niederlage für die SERC Fire WingsErfolg in Ravensburg, Misserfolg gegen Stuttgart

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Vor gut 200 Zuschauern knüpften die Gäste vom Neckarursprung zunächst an die gute Leistung der Vorwoche gegen Zweibrücken an, versäumten aber, die sich bietenden Gelegenheiten zur Führung zu verwerten. Es scheint eher zur Gewohnheit zu werden, dem Gegner einen Vorsprung zu überlassen. So konnte Ravensburg im ersten Spieldrittel, jeweils bei numerischer Überzahl, zwei Treffer zum 2:0-Pausenstand für sich verbuchen. Im Mittelabschnitt drängte Schwenningen auf den Anschluss, den Christopher Kohn nach Vorarbeit von Andreas Erlenbusch erzielte. Mit dem knappen Zwischenstand wurden noch einmal die Seiten gewechselt. Auch im letzten Spieldrittel schenkten sich beide Mannschaften nichts. Sieben Minuten vor Schluss schoss Erlenbusch bei doppelter Überzahl zum 2:2-Ausgleich ein. An diesem Spielstand änderte sich bis zur Schlusssirene nichts mehr. Die Entscheidung musste im Penaltyschiessen fallen. Marcel Thome versenkte seinen Strafschuss zum 3:2-Siegtreffer.  

Einen Tag später stellte sich der bis dahin sieglose Stuttgarter EC in der Helios–Arena vor. Die Fire Wings erspielten sich Feldvorteile, Stuttgart setzte in der Gegenbewegung immer wieder Nadelstiche. Mehr und mehr gaben die Schwenninger den Gästen Raum für ihre Konter und brachten sich dadurch immer wieder in Schwierigkeiten. Selbst bei Überzahl agierten die Gastgeber unkonzentriert und kassierten das 0:1. Trotzdem erarbeiteten sich die Blau-Weißen in der Folge gute Chancen zum Ausgleich, die aber allesamt vergeben wurden. Ein Puckverlust in der gegnerischen Zone, schwache Arbeit nach hinten führten dann gar zum 0:2-Rückstand zur ersten Pause. Auch nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber häufig zu weit weg vom Gegner, der so immer wieder Platz zu Angriffen auf das von Uli Kohler gehütete Tor fand. Bei Fünf-gegen-Drei gingen die Gäste mit 3:0 in Front. Hoffnung kam noch einmal auf, als Mike Soccio in der 40. Minute bei eigener Unterzahl zum 1:3 verkürzte. Doch schon zu Beginn des Schlussdrittels zog Stuttgart auf 5:1 davon. Dominik Deuring gelang zwar das 2:5, doch die erhoffte Aufholjagd blieb aus. In der Schlussminute trafen die Gäste zum 2:6-Endstand.

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