Siebter Sieg im siebten Spiel: Hornets weiter SpitzenreiterEHC Zweibrücken

Siebter Sieg im siebten Spiel: Hornets weiter SpitzenreiterSiebter Sieg im siebten Spiel: Hornets weiter Spitzenreiter
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Dennoch war die Stimmung nach Spielende sehr getrübt, denn Topscorer Ben Payne ist durch eine umstrittene Spieldauerdisziplinarstrafe für das Spitzenspiel kommende Woche bei den Eisbären Heilbronn gesperrt.

Die mit 20 Spielern komplett angereisten Gäste hatten einiges vor und wollten den Hornets die erste Saisonniederlage beibringen. Die Zweibrücker mussten Radovan Pastorek, Bernd Hartfelder, Stephan Machura und den kurzfristig ausgefallenen Dennis Walzer ersetzen.

Die Hornets begannen aber sehr druckvoll und erspielten sich in der ersten Minute mehrere sehr gute Tormöglichkeiten. Der Treffer fiel aber in der zweiten Minute auf der anderen Seite mit der ersten Torchance der Gäste. Die Hornets zeigten sich davon unbeeindruckt und spielten weiter nach vorn. Nach fünf Minuten erzielte Ben Payne den Ausgleichstreffer und nur eine Minute später auch das 2:1. Die Gäste aus Schwenningen machten es den Hornets auch nicht allzu schwer, da man den Ansturm der Zweibrücker Stürmer meist nur durch Fouls stoppen konnte und so reihenweise auf die Strafbank wanderte. In der zehnten Minute wurde Lukas Srnka ein Penaltyschuss zugesprochen, da er frei vor dem Tor zu Fall gebracht wurde. Dieser wurde dann auch souverän verwandelt und wiederum 30 Sekunden später erhöhte Max Dörr sogar auf 4:1. Danach wurde auch die Defensivarbeit arg vernachlässigt und die Fire Wings konnten nach elf Minuten den Anschlusstreffer erzielen. Lukas Srnka und Max Dörr erzielten noch weitere Treffer und auch die Gäste wurden noch durch grobe Fehler zu zwei weiteren Toren eingeladen. Zur Pause stand es dann 6:4 für die Hornissen.

Im Mittelabschnitt lief es dann besser und man ließ hinten wenig zu. Die Treffer sieben und acht gingen auf Lukas Srnka und Marc Lingenfelser. Danach konnten die Gäste eine Überzahlsituation nutzen und verkürzten auf 8:5. Anschließend zog Ben Payne mit der Scheibe von der Seite vor das Tor, der Torhüter schmiss sich in den Weg und verlor bei dieser Aktion seinen Helm. Daraufhin fuhren zwei Spieler mit erhobenem Schläger auf Payne zu und dieser hielt schützend seine Hände hoch, wofür er die Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt. Durch das folgende Gerangel wurden noch weitere Strafen ausgesprochen und die Hornets mussten somit eine lange Unterzahlsituation überstehen. Einen Treffer musste man dann hinnehmen, konnte aber postwendend durch Marc Lingenfelser den alten Abstand wieder herstellen. Der Pausenstand lautete somit 9:6.

Im letzten Abschnitt verwalteten die Hornets das Ergebnis und konnten dieses sogar noch durch den Treffer von Maximilian Dörr zweistellig schrauben.

So richtig wollte keine Feierstimmung aufkommen, denn durch die Sperre von Ben Payne und den jetzt schon feststehenden Ausfällen von Radovan Pastorek und Bernd Hartfelder wird das Spiel kommende Woche beim Serienmeister, den Eisbären Heilbronn, zur Herkulesaufgabe.

Coach Richard Drewniak war insgesamt überhaupt nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Generell haben wir dem Gegner zu viel Platz in unserem Drittel gegeben und haben uns auch noch einige unnötige Konter eingefangen. Dieses Spiel hätten wir noch wesentlich deutlicher gestalten müssen, denn wir waren ganz klar spielerisch überlegen. Die Strafe von Ben war absolut überzogen und die Situation hätte vom Schiedsrichter mit mehr Fingerspitzengefühl behandelt werden müssen. In diesem Gerangel haben wir sogar die einzige Verletzung davongetragen. Das ist nunmal jetzt so und wir schauen nach vorne und freuen uns auf das Topspiel in Heilbronn und das Pokalhalbfinale in Bitburg kommende Woche.“

Kommende Woche stehen zwei Spiele für die Hornets an. Am Freitag steht das Spitzenspiel bei den Eisbären Heilbronn an und am Sonntag geht es im Pokalhalbfinale zu den Eifel-Mosel Bären nach Bitburg.

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