SERC Fire Wings ringen Meister Zweibrücken nieder3:2-Erfolg für Schwenningen

Lesedauer: ca. 1 Minute

Trainer Matthias Kloiber nahm einige Veränderungen in der Zusammenstellung der Reihen vor, die sich bewähren sollten. Mit den DNL-Spielern Waldemar Wehrle und Kevin Richter ließ Kloiber seinen Mittelstürmer Stefan Schäfer Doppelschichten fahren und konnte so vier Sturmreihen zum Einsatz bringen. Der SERC erwischte einen Start nach Maß. Schon 56 Sekunden nach Spielbeginn zappelte der Puck im Tor der Westpfälzer. Topscorer Stefan Schäfer reagierte schneller als die gesamte Gästeabwehr und schoss zum 1:0 ein. Lauf- und spielfreudig zeigten die Fire Wings sehenswerte Kombinationen, die durch den agilen Schäfer, Silas Abert und Johannes Stöhr zu besten Torchancen führten. Lediglich im Abschluss haperte es. Bis in der neunten Minuten Stephan Mehne den Puck zum längst verdienten 2:0 ins Tor hämmerte. Zweibrücken schien vom Druck der Kloiber-Truppe total überrumpelt zu sein, zeigte auch nach dem 0:2 kaum eine Reaktion.

Auch im Mittelabschnitt waren die Fire Wings tonangebend. Ein weiterer Treffer nach einer Doppelchance zu Beginn des Drittels durch Schäfer und Soccio wäre zu diesem Zeitpunkt wohl vorentscheidend gewesen. Als Dennis Böhm nach einem Zusammenprall an der Bande mit einer Fünf-plus-Spieldauerstrafe zu hart bestraft wurde und in die Kabine musste, drückten die Gäste auf den Anschluss, aber SERC-Torhüter Fabian Hoppe und seine sicher stehende Abwehr waren nicht zu überwinden. Wieder vollzählig, tankte sich Abert durch, scheiterte am Torhüter. Kurz darauf sahen sich die Schwenninger wieder in Unterzahl und diesmal brachte Liga-Topscorer Matheson Zweibrücken auf 1:2 heran.

Im Schlussdrittel zeigten sich die Gäste wesentlich aktiver und drängten mit aller Macht auf den Ausgleich, der früh in der 44.Minute gelingen sollte. Die Partie stand nun auf Messers Schneide. Das Glück war auf Seiten der  Gastgeber, als Zweibrücken in der 49. Minute, erneut in Überzahl, nur den Pfosten traf. Davon unbeeindruckt hielten die Fire Wings dagegen und wurden in der 53. Minute belohnt. Mannschaftskapitän Christopher Kohn stocherte aus dem Getümmel den Puck über die Linie und brachte seine Farben mit 3:2 in Führung. Der Meister warf die letzten Minuten alles nach vorne, nahm neunzig Sekunden vor Spielende den Torhüter heraus, aber das Bollwerk um Fabian Hoppe gab den ersten Saisonerfolg nicht mehr aus der Hand.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!