SERC Fire Wings ohne Punkte am WochenendeNiederlage gegen Eppelheim und Hügelsheim

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Den Ausfall der vier Stammkräfte Christopher Kohn, Johannes Stöhr, Mike Soccio und Andreas Erlenbusch konnte die Mannschaft von Trainer Matthias Kloiber nicht kompensieren. In der Begegnung gegen den Tabellennachbarn Eppelheim kamen beide Mannschaften nicht so recht in Fahrt. Torraumszenen blieben Mangelware. Selbst bei Überzahl gelang es den Gastgebern nicht, Torgefahr zu erzeugen. Kaum waren die Kurpfälzer wieder komplett, gingen sie mit 1:0 in Führung. Auf Schwenninger Seite wurden die wenigen heraus gespielten Möglichkeiten fahrlässig vergeben. Bei eigener Unterzahl scheiterte Sven Haller gleich zwei Mal am Gästetorhüter. Im zweiten Spielabschnitt wurde die Partie dann noch zerfahrender, beiden Mannschaften gelangen keine geordneten Spielzüge. Das Drittel blieb torlos. Zwei Treffer für Eppelheim gleich in der Anfangsphase des Schlussdrittels machten die Hoffnung der Fire Wings auf einen Punktgewinn zunichte. Die Gastgeber fanden kein Mittel, die Defensive der Gäste zu knacken, so dass es beim bitteren 0:3 blieb.

Zur zweiten Begegnung im Baden Airpark in Hügelsheim wurde die Liste der Ausfälle noch länger, so dass Matthias Kloiber nur zehn Feldspieler aufbieten konnte. Dazu fehlte Stammtorhüter Fabian Hoppe, für den Daniel Herzog das SERC-Tor hütete. Die Gäste vom Neckarursprung wurden im Rheintal kalt erwischt. Bereits nach zehn Spielminuten lagen die Gastgeber vor 500 Zuschauern mit 3:0 in Führung. Die Fire Wings fanden danach besser ins Spiel und blieben bis zur ersten Pause ohne weiteren Gegentreffer. Die beste Phase hatte der SERC zu Beginn des Mitteldrittels. Stefan Thome in der 24. Minute und Dominik Deuring zwei Minuten später brachten die Schwenninger auf 2:3 heran. Die Fire Wings waren jetzt am Drücker, kassierten aber in der Schlussphase des Mittelabschnitts das 2:4. Auch im Schlussdrittel hielt die SERC-Rumpftruppe mit. Wieder einmal brachte eine Strafzeit die Fire Wings auf die Verliererstraße. Bei Überzahl trafen die Baden Rhinos in der 56. Minute zum 5:2. Das 6:2 in der Schlussminute bedeutete nur noch Ergebniskosmetik. Mit den beiden Niederlagen laufen die Fire Wings Gefahr, sich im unteren Tabellendrittel fest zusetzen, zumal am nächsten Spieltag das heimstarke Zweibrücken wartet.