SERC Fire Wings kämpfen Stuttgart im Eishockey-Krimi niederSchwenninger ERC

SERC Fire Wings kämpfen Stuttgart im Eishockey-Krimi niederSERC Fire Wings kämpfen Stuttgart im Eishockey-Krimi nieder
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Apelt setzte auf seine lange Bank und ließ die komplette Partie gegen die mit gerade einmal dreizehn Feldspielern angereisten Gäste mit drei Reihen durchspielen. Diese taktische Maßnahme sollte sich zum Ende der Begegnung als goldrichtig erweisen. Die Fire Wings übernahmen von Beginn an das Kommando und erspielten sich mehrere Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Doch Marco Rais, Stefan Schäfer, Marcel Thome und Christopher Kohn fanden kein Mittel, den Stuttgarter Junioren-Torhüter Daniel Blankenburg zu bezwingen. Die Gäste lösten sich ihrerseits immer wieder geschickt aus der Schwenninger Umklammerung, doch der gut aufgelegte SERC-Torhüter Fabian Hoppe hielt seinen Kasten ebenso sauber wie sein Gegenüber.

Auch im zweiten Spielabschnitt waren die Fire Wings optisch das überlegene Team, während die Gäste setzten immer wieder Nadelstiche in Form gefährlich vorgetragener Konterattacken setzten. Als in der 29. Minute die Schiedsrichter gleich zwei Schwenninger auf die Strafbank schickten, der SERC im folgenden Unterzahlspiel den Puck nicht aus der Gefahrenzone brachte, fackelten die routinierten Stuttgarter nicht lange und schossen zum 0:1 ein. Unbeeindruckt vom Rückstand kämpften die Fire Wings weiter und wurden in der 36. Minute mit dem 1:1 belohnt. Markus Schätzle hämmerte den Puck von der blauen Linie in das Stuttgarter Tor.

Eine Hinausstellung gegen den SERC führte in der 42. Minute zur 2:1-Führung der Gäste. In der 46. Minute waren dann die Fire Wings für 60 Sekunden in doppelter Überzahl, fanden aber keinen Weg in das gegnerische Gehäuse. Und als sechs Minuten vor dem Ende  die Gäste in Überzahl das 3:1 erzielten, schien die Messe gelesen. Aber nicht einmal eine Minute später ließ der junge Joschua Eckmann, einer der Aktivposten an diesem Abend auf Schwenninger Seite, die Blau-Weißen jubeln. 2:3, und es kam noch besser. Keine 30 Sekunden später reagierte Stefan Thome in einer unübersichtlichen Situation vor dem Stuttgarter Kasten am schnellsten und verwandelte per Nachschuss zum gefeierten 3:3- Ausgleich. Und nur zwei Minuten später machte Christopher Kohn das Glück für die Fire Wings perfekt: aus der eigenen Zone kommend, überläuft er seinen Gegenspieler, verlädt den Torhüter und schießt zum 4:3 ein. Die Gäste nehmen zwar kurz vor Schluss den Torhüter vom Eis, kommen aber nicht mehr gefährlich vor das Schwenninger Tor.

Die SERC Fire Wings bleiben also im Geschäft und fahren am kommenden Freitag zum entscheidenden Spiel drei in die Landeshauptstadt. Wenn es den Schwenningern gelingt, die gleiche kämpferische Leistung und hohe Laufbereitschaft abzurufen, dann dürften sie die Landeshauptstädter auch in deren Stadion in Bedrängnis bringen.


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