SERC Fire Wings Herr im HausSchwenninger ERC

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Ziemlich entspannt ging Trainer Kevin Apelt in die Begegnung gegen den direkten Verfolger aus der Pfalz. Obwohl Mannschaftskapitän Markus Zappe nach dem Warmlaufen wegen einer Schulterverletzung passen musste, glaubte Apelt bereits vor dem Anpfiff, Vorteile für seine Fire Wings zu erkennen. Er sollte Recht behalten. Denn schon beim ersten Angriff der Gastgeber narrte Tobias Zappe die komplette Gästeabwehr mit einem klugen Pass von hinter dem Tor und Jonah Hynes musste nur noch  ins leere Tor zum 1:0 einschieben. Die Fire Wings, die läuferisch und technisch ihren Kontrahenten überlegen waren, setzten sich ein ums andere Mal im Angriffsdrittel fest. Lediglich die Torausbeute ließ zunächst noch zu wünschen übrig. Erst Benni Pingel, der in der achten Minute einen Schuss von Florian Hoppe zum 2:0 abfälschte und Nils Groß mit einem satten Handgelenkschuss in der achtzehnten Minute sorgten für den leistungsgerechten Vorsprung. Acht Sekunden vor der Pausensirene setzte Karsten Schulz mit 4:0 den Schlusspunkt im ersten Spielabschnitt gegen die chancenlosen Gäste.

Nach dem Seitenwechsel konnte Zweibrücken die Partie etwas offener gestalten. Die Kontrolle übten weiterhin die Gastgeber aus, die selbst bei einer 3:5-Unterzahl keine gefährliche Situation vor dem nicht sehr beschäftigten Torhüter Benni Tabor zuließen. Verdientermaßen bauten Max Lang, Tobias Zappe und Nils Groß die Führung auf 7:0 nach zwei Dritteln aus. Auch im letzten Abschnitte starteten die Einheimischen furios. Die auffälligste Sturmreihe mit Karsten Schulz, Tobias Zappe und Jonah Hynes erzielten nach einer sehenswerten Kombination schon 44 Sekunden nach Wiederanpfiff das 8:0. In der 46. Minute beendete Nachwuchstrainer John Noob den Schwenninger Torreigen mit dem 9:0. Trainer Apelt setzte nun auch die Spieler ein, die bisher weniger Eiszeit hatten. Drei Minuten vor dem Ende gelang Zweibrücken in Überzahl schließlich der Ehrentreffer. Mit diesem Sieg schob sich der SERC sieben Spieltage vor Schluss der Hauptrunde an Stuttgart vorbei auf den vierten Tabellenplatz, der zur Play-off-Teilnahme berechtigt. In den anstehenden Auswärtsaufgaben in Mannheim, Stuttgart und Bietigheim gilt es nun für die SERC Fire Wings, die derzeit gute Form zu bestätigen, um den Platz an der Sonne zu behalten.   


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