Sechs-Punkte-Wochenende für SERC Fire Wings Siege gegen Stuttgart und Zweibrücken

Sechs-Punkte-Wochenende für SERC Fire Wings  Sechs-Punkte-Wochenende für SERC Fire Wings
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Die Maximalausbeute von sechs Punkten holten die Schwenninger ERC Fire Wings aus den beiden Wochenendpartien gegen Stuttgart und Zweibrücken. Zunächst wurden die Stuttgart Rebels in deren Halle in einem Krimi mit 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) bezwungen, tags darauf feierten die SERC-Amateure im Spitzenspiel gegen den EHC Zweibrücken in der heimischen Helios-Arena einen 8:6 (5:1, 2:4, 1:1)-Erfolg.

Vor 250 Zuschauern in Stuttgart schenkten sich die beiden Mannschaften wie schon in der Begegnung in Schwenningen nichts. Stärkste Akteure waren wieder die beiden Torhüter, beim SERC Fabian Hoppe. So ging es mit einem torlosen Unentschieden in die erste Pause. Wacher aus der Kabine kamen die Gäste vom Neckarursprung, schon nach zwanzig Sekunden legte Christopher Kohn mit dem 1:0 vor. Schwenningen war jetzt klar Spiel bestimmend, fand aber keine Lösung, den Stuttgarter Torhüter noch einmal zu überwinden. Als Stuttgart in der 35. Minute in doppelter Überzahl spielte, musste der SERC den Ausgleich hinnehmen. Und auch im Schlussabschnitt wollten vorerst keine Tore fallen. 44 Sekunden vor dem Ende war es dann aber doch soweit. Zach Fridella legte vor und Christopher Kohn verwandelte dessen Zuspiel zum viel umjubelten 2:1-Siegtreffer.

Im Heimspiel erwarteten die Fire Wings den Tabellennachbarn Zweibrücken. Die Mannschaft von Trainer Kevin Apelt ging hoch konzentriert in die Begegnung, störte früh, ließ die Gäste, die in den ersten zwanzig Minuten alles schuldig blieben, was einen Spitzenmannschaft ausmacht, überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. DNL-Spieler Silas Abert in eigener Unterzahl, Stefan Schäfer, Connor Haney, Zach Fridella und Mike Soccio sorgten bei einem Gegentreffer für einen sensationellen 5:1-Zwischenstand nach dem ersten Spieldrittel. Nach dem Seitenwechsel schien ein anderes Eishockeyspiel statt zu finden. Schwenningen war sorglos, zu weit weg vom Gegner und nachlässig in der Abwehr. Die Gäste aus der Pfalz agierten wesentlich laufstärker und engagierter als in den ersten zwanzig Minuten. Die sollte auch im Ergebnis seinen Niederschlag finden. Durch einen Doppelschlag in der 28. Minute kam Zweibrücken auf 3:5 heran. Der SERC fand nun wieder besser in das Spiel. Mike Soccio und wiederum Silas Abert bauten die Führung auf 7:3 aus. Die Gäste ließen sich dadurch nur wenig beeindrucken und schafften noch vor der zweiten Pause zwei Treffer zum 5:7-Zwischenergebnis. Im Schlussabschnitt stand die Begegnung auf Messers Schneide. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff gelang den Gästen der Anschlusstreffer zum 6:7. Es herrschte Hochspannung in der Arena. Mike Soccio traf in der 57. Minute mit seinem dritten Tor an diesem Abend zum entscheidenden 8:6-Endstand. Mit den beiden Erfolgen festigten die SERC Fire Wings ihren Platz in der Spitzengruppe der Regionalliga Südwest mit nur noch einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer Bietigheim.

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