Sechs-Punkte-Wochenende für die Eisbären HeilbronnSiege gegen Schwenningen und Mannheim

Moritz Hauß traf am Wochenende gleich dreimal für die Eisbären ins Schwarze. (Foto: Thomas Kircher)Moritz Hauß traf am Wochenende gleich dreimal für die Eisbären ins Schwarze. (Foto: Thomas Kircher)
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Gegen Schwenningen taten sich beide Teams anfangs schwer, ehe Sören Breiter in der 14. Minute mit seinem ersten Tor für die Eisbären das 1:0 erzielte. Nur 25 Sekunden später zappelte die Scheibe erneut im Schwenninger Netz – Arno Metz hatte zum 2:0 getroffen. Doch die Gäste konnten in der 18. Spielminute in doppelter Überzahl durch Alexander Funk auf 2:1 verkürzen.

Im zweiten Drittel kamen die 684 Fans dann kaum mehr aus dem Jubeln heraus. Moritz Hauß startete in der 28. Minute mit seinem Treffer zum 3:1 den Reigen mit insgesamt sechs Toren. Benjamin Brozicek (31.) sowie Claudio Schreyer und Patrick Luschenz mit einem erneuten Doppelpack innerhalb von 22 Sekunden schraubten das Ergebnis auf 6:1, ehe Trainer Sascha Bernhardt einen Torwartwechsel vornahm. Für Patrick Seeger kam mit Andre Vorlicek ein Neuzugang ins Spiel, der quasi unter dem Radar der Öffentlichkeit ins Team gerutscht war. Trainer Sascha Bernhardt sorgte nach dem Spiel für Aufklärung: „Wir waren vor ein paar Wochen im Training öfter mal nur mit einem Torwart dagestanden, da hat Claudio Schreyer seinen Kumpel Andre Vorlicek aus Mannheim mitgebracht, der zuvor bei den Mad Dogs gespielt hatte, zu der Zeit aber inaktiv war. Andre steht mit seinen 32 Jahren voll im Saft und ist top zuverlässig, weshalb wir den Pass beantragt und ihn an uns gebunden haben.“

Vorlicek hatte kaum seinen Platz im Tor eingenommen, da machte Moritz Hauß mit seinem zweiten Treffer das 7:1 (35.), dem Claudio Schreyer (38.) noch vor der zweiten Pause das 8:1 folgen ließ (38.). Nach etwas mehr als einer Minute im Schlussdrittel erhöhte Stefano Rupp auf 9:1, doch dann stellten beide Teams das Toreschießen ein.

Im Sonntagsspiel, zu dem die Eisbären nur mit vier Verteidigern und neun Stürmern antreten konnten, traf Benjamin Brozicek nach fünf Minuten in Überzahl zum 1:0. Auch das 2:0 fiel mit einem Mann mehr auf dem Eis: Sven Breiter netzte in der zwölften Minute auf Zuspiel von Kapitän Stefan Schrimpf ein.

Zu Beginn der zweiten 20 Minuten kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel und verkürzten in der 27. Minute durch Julian Reiss zum 1:2. Bevor die Begegnung aufgrund dieses Anschlusstreffers womöglich hätte kippen können, schlugen die Eisbären zurück. Erneut war es Sven Breiter, der in der 28. Minute für die Eisbären das 3:1 erzielte. Als nicht mal eine halbe Zeigerumdrehung später Leontin Kreps auch noch zum 4:1 traf, hätte dies schon die Vorentscheidung bedeuten können. Doch Silvio Bruno hielt die Mad Dogs mit seinem Tor zum 2:4 weiter im Rennen.

Wie so oft, sorgte das Team von Trainer Sascha Bernhardt wieder einmal im Schlussdrittel mit kurz aufeinander erzielten Toren für die Entscheidung. Moritz Hauß und Benjamin Brozicek machten in der 54. Minute innerhalb von 22 Sekunden aus dem 4:2 ein 6:2, bevor Marc Oppenländer drei Minuten vor dem Ende für den 7:2-Endstand sorgte.

Am kommenden Freitag führt der Weg der Eisbären auf die Stuttgarter Waldau, wo um 20 Uhr die Stuttgart Rebels auf sie warten.