Sechs-Punkte-Wochenende – die Eisbären rücken zur Spitze aufEHC Eisbären Heilbronn

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Nach einem 6:4 (3:0, 1:3, 2:1) im Heimspiel gegen den EHC Freiburg 1b und einem 5:3 (0:0, 4:1, 1:2) bei den Mad Dogs Mannheim fehlen dem Meister aktuell noch zwei Punkte auf das Spitzenduo Hügelsheim und Bietigheim, nachdem beide am Wochenende Punkte eingebüßt haben.

Am Freitag war der EHC Freiburg 1b mit nur einem Torhüter und elf Feldspielern angereist – eine Tatsache, die den mit vollen drei Reihen spielenden Eisbären in die Hand gespielt hat. Schon in der ersten Minute traf Felix Kollmar zum 1:0, dem Haiko Hirsch (7.) und Sven Breiter (17.) das 2:0 und 3:0 folgen ließen. Als Haiko Hirsch in der 23. Minute mit seinem zweiten Treffer auf 4:0 erhöhte, schien der Ausgang des Spiels nur noch eine Frage der Höhe des Sieges zu sein. Die Eisbären wurden sorg- und gleichzeitig harmloser, was die fast nur mit Juniorenspielern angetretenen Gäste zu ihren Gunsten zu nutzen wussten. Lukas Burkhardt (32.), Iven Rösch (35.) und Arthur Nedbaluk (38.) verkürzten bis zur zweiten Pause auf 4:3.

Erst in der 49. Spielminute lenkte Sven Breiter mit dem Treffer zum 5:3 das inzwischen offene Spiel wieder in die richtige Richtung. Dennoch kamen die Gäste 51 Sekunden vor dem Ende wieder auf 5:4 heran. Die Eisbären wankten, aber sie fielen nicht – denn Leontin Kreps traf 15 Sekunden vor der Schlusssirene zum 6:4-Endstand.

Auch am Sonntag taten sich die Eisbären gegen die Mad Dogs Mannheim lange Zeit schwer. Zwar war man von Beginn an das technisch klar bessere Team, doch der Aufsteiger aus der Quadratestadt kämpfte aufopferungsvoll und hatte in Marcel Kappes einen starken Rückhalt. Zudem waren die Mad Dogs bei Kontern stets gefährlich, doch auch die Eisbären konnten sich in jeder Phase auf ihren Torhüter Tobias Amon verlassen.

Es dauerte bis zur 28. Minute, als Dominique Hensel den Bann endlich brach und in Überzahl die Eisbären-Führung erzielte. Patrick Luschenz (35.) und Daniel Brendle (36.) brachten die Eisbären dann mit einem Doppelschlag innerhalb einer Minute endgültig auf die Siegerstraße. Zwar verkürzte Maximilian Dörr in der 37. Minute für die Mad Dogs zum 1:3, doch stellte Sven Breiter noch vor der Pause den Drei-Tore-Abstand wieder her.

Als Axel Hackert nach 50 Sekunden im Schlussdrittel in Unterzahl auf 1:5 erhöhte, war der Sieg quasi unter Dach und Fach. Mannheim verkürzte zwar durch zwei Tore von Adrian Parejo noch auf 3:5 (43. und 60.), doch die Eisbären konnten am Ende den verdienten Sieg feiern.

Da Bietigheim am Freitag in Stuttgart nach Penaltyschießen 2:3 verloren hat und Hügelsheim gegen die Rhein-Neckar Stars ebenfalls in den Shoot-out musste, beträgt der Rückstand der Eisbären zu den beiden nur noch zwei Punkte.

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