Schwenninger Fire Wings gastieren in HeilbronnAm Freitag beim Meister

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Nach dem 4:1-Heimsieg vor Wochenfrist gegen die Hügelsheim Rhinos und der damit verbundenen Festigung des dritten Tabellenplatzes müssen sich die Schwenninger Fire Wings bereits am kommenden Freitag beim Meister der Regionalliga Südwest, dem EHC Eisbären Heilbronn, beweisen.

Zufriedene Gesichter auf Seiten der Neckarstädter fand man am vergangenen Sonntag nach dem Heimsieg gegen Hügelsheim in der Helios Arena wider. Diesmal wurde man für die kämpferische Leistung belohnt und auch die Fortune vor dem gegnerischen Tor stellte sich an diesem Abend wieder ein – summa summarum ein erfolgreiches Wochenende. Doch der Blick richtet sich bereits auf kommenden Freitag, denn da steht bereits das nächste hochkarätige Spiel für die Fire Wings an.

„Es freut mich natürlich, dass wir am Ende die drei Punkte gegen Hügelsheim einfahren konnten, besonders, weil die Jungs über 60 Minuten super gekämpft haben. Am kommenden Freitag erwartet uns mit Heilbronn jedoch der nächste schwere Brocken. Hier wird vor allen Dingen die Tagesform entscheidend sein. Aus einer sicheren Defensive heraus könnte uns aber durchaus eine Überraschung gelingen“, so Trainer Apelt im Hinblick auf dieses Match am Freitag beim Meister.

Der Schwenninger Coach muss dann auf jeden Fall auf Verteidiger Florian Hoppe verzichten, der sich nach Spielende gegen Hügelsheim eine Matchstrafe einhandelte und voraussichtlich für ein paar Spiele gesperrt werden wird. Das genaue Strafmaß erwarten die Schwenninger noch diese Woche. Hinter dem Einsatz von Stürmer Fridella steht dabei noch ein großes Fragezeichen. „Zach konnte diese Woche nicht trainieren, plagt sich seit ein paar Tagen mit Adduktorenproblemen herum. Ich möchte ungern was riskieren – die Saison ist noch lange und wir werden ihn voraussichtlich nochmals schonen, bevor er für längere Zeit ausfällt“, gibt sich Apelt wenig optimistisch, was den Einsatz des Amerikaners betrifft.

Dennoch reisen die Schwenninger nicht chancenlos nach Heilbronn, sondern wollen den Favoriten, welcher sein erstes Saisonspiel souverän mit 7:2 gegen Freiburg gewinnen konnte, etwas ärgern.

„Wir haben schon oft gegen Heilbronn gespielt, sie sind in der Tiefe extrem stark besetzt – da kann jeder Spieler Tore schießen. Natürlich haben die Eisbären mit Filobok, Liebsch oder auch Kreps Ausnahmespieler in ihren Reihen, welche in der Regionalliga ihres Gleichen suchen. Dennoch dürfen wir uns nicht verstecken, sondern müssen uns auf unser Spiel konzentrieren“, so Verteidiger Dennis Böhm.

„Wir werden versuchen, das Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten und hinten unsere Defensive Vorgabe umsetzen. Dann sehe ich gute Chancen, dass wir am Ende etwas Zählbares aus Heilbronn mitnehmen können“, so Trainer Apelt vor diesem Spiel am Freitag.

Spielbeginn am kommenden Freitag ist um 20 Uhr in der Heilbronner Kolbenschmidt-Arena.

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