Schützenfest zum Ende der VorbereitungEppelheim schlägt Bitburg mit 16:3

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Angeführt von den Dreifach-Torschützen Roman Gottschalk und Marc Bruns durften sich mit Lukas Sawicki (2), Jonas Breier, Sho Kawachi, Nicolas Ackermann, Daniel Merkel, Martin Nikolov, Sven Jacobaschke, Cedric Striepeke und Marcus Semlow neun weitere Spieler in die Torschützenliste eintragen.

Ob der sportlichen Qualität des Gegners konnte man im Vorfeld der Partie nur spekulieren. Die Gäste aus der Hessenliga nutzen vor Saisonbeginn hauptsächlich die Vorbereitungsspiele als Trainingseinheiten, ehe im heimischen Eisstadion erst im Oktober das eigentliche Eistraining beginnt. In der abgelaufenen Spielzeit stellten sie mit ihrer verlustpunktfreien Saison in der Rheinland-Pfalz-Liga jedenfalls ihre sportliche Qualität unter Beweis.

Doch den perfekten Start in das letzte Vorbereitungsmatch erwischten die Eisbären, die per Doppelschlag bereits nach einer Minute 2:0 führten. Nach dem ersten Gegentreffer in Unterzahl (4.) schraubten die Eisbären das Ergebnis bis zur ersten Pause zwar auf 6:1, ließen dabei jedoch  angesichts des Klassenunterschiedes Konzentration und sauberen Spielaufbau immer wieder außen vor. Dies sollte sich auch im zweiten Drittel nicht ändern, in dem man zwar drei weitere Treffer bis zur 32. Minute nachlegte, doch erneut einen Gegentreffer kassierte (33.). Die Kabinenansprache fiel dementsprechend harsch aus und zeigte seine Wirkung. Mit vier Treffern in nur 163 Sekunden schnellte das Ergebnis schnell nach oben und endete bei einem weiteren Gegentreffer mit einem standesgemäßen 16:3.

Auch wenn in Abschlussgegner Bitburg keine echte sportliche Herausforderung bestand, so konnte man doch zum einem wiederum lernen, dass selbst unterlegene Gegner Fehler gnadenlos bestrafen können. Zum anderen nutzen nahezu alle Stürmer die Chance, mit Torerfolgen Selbstvertrauen für die anstehende Runde zu tanken. Weiterhin zeigten die Testspiele gegen Neuwied und Hügelsheim, dass man durchaus mit besseren Gegnern mithalten kann, wenn man die vorhandene Spielanlage konsequent und konzentriert aufs Eis bringt. Eine echte Standortbestimmung bekommt man dann im ersten Liga-Spiel am kommenden Sonntag, wenn man bei den Hornets Zweibrücken zu Gast ist, die ihre erste Aufgabe bei Vorjahres-Halbfinalist Bietigheim überraschend klar mit 4:1 erledigt haben.


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