Richard Drewniak nun in Eppelheim – Ackermann kehrt zurückZuwachs bei den Eisbären

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Dass er dies kann, hat er in den letzten drei Jahren beim Ligakonkurrenten Zweibrücker Hornets unter Beweis gestellt. Aus einem sicheren Abstiegskandidaten formte er in seiner Amtszeit als Trainer und Manager einen Titelanwärter der Regionalliga Südwest. Der Zuschauerschnitt wurde nahezu verdreifacht und der Verein erlebt sportlich wie auch finanziell seine Blütezeit. Im Dezember trat Richard überraschend zurück, da die Auffassungen über professionellere Strukturen im Verein zu unterschiedlich waren.

Der gebürtige Düsseldorfer jagte selbst seit seinem fünften Lebensjahr dem Puck hinterher und spielte zeitweise auch professionell in der zweithöchsten deutschen Liga. Beruflich ist er bei einem großen Mobilfunkkonzern angestellt und beschäftigt sich dort mit dem automatisierten Datenaustausch von Maschinen.

Zu seinen Zielen beim ECE sagt Drewniak: „Mir macht es unheimlich Spaß, etwas zu bewegen und bei den Eisbären ist prinzipiell viel Potential vorhanden. In der Region gibt es sehr viele gut ausgebildete Eishockeyspieler und wir müssen entsprechende Anreize schaffen, um diese Kandidaten an die Eisbären zu binden. Um das zu schaffen, muss gerade im Bereich des Marketings einiges verändert  werden. Der sportliche Erfolg sollte dann auch kurzfristig eintreten und wird dem Verein weitere Möglichkeiten eröffnet, vor allem im Bereich der wichtigen Nachwuchsförderung. Da die Zeit bis Saisonbeginn aber sehr kurz ist, ist es umso wichtiger, dass wir die entsprechenden internen Ressourcen bündeln und uns in den nächsten Wochen richtig reinhängen.“

Ackermann kehrt zurück

Lange mussten die Eisbären auf diesen Moment warten. Als am Ende der Saison 2012/13 Nicolas Ackermann seinen vorübergehenden Abschied beim ECE (damals noch Rhein-Neckar Stars) bekannt gab, mussten das Team schweren Herzens seinen Abwehrchef ziehen lassen. Bedingt durch sein Studium in Bayern wechselte Ackermann zur Folgesaison in die bayerische Landesliga zu den Black Hawks Passau. Dort spielte er bis zum Ende der abgelaufenen Spielzeit, in der er auch sein Studium erfolgreich beenden konnte. Auch wenn Ackermann sicherlich bei anderen Teams in der Region hätte unterkommen können, steht er zu seinem Wort und kehrt zur neuen Spielzeit zu den Eisbären zurück und wird die Eisbären-Defensive in der neuen Saison stabilisieren. Der gelernte Verteidiger spielte vor seinem Wechsel nach Bayern in 68 Spielen für den ECE und zeigte mit 24 Toren, dass er auch das offensive Umschaltspiel beherrscht.

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