Rebels starten mit Sieg in die Play-downsStuttgart Rebels

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Die Gäste aus dem Schwarzwald, nach fünf spielfreien Wochen scheinbar gut ausgeruht und gut eingestellt, legten zu Beginn des Spiels gleich ein hohes Tempo vor und ließen die Rebels kaum zur Ruhe kommen. Die beiden Treffer in der dritten und fünften Spielminute führten beim Stuttgarter Anhang bereits zu Befürchtungen, doch mit der ersten Überzahl konnte Sebastian Meindl nach elf Zeigerumdrehungen von der blauen Linie den Anschluss erzielen und für Beruhigung in den eigenen Reihen sorgen. Neunzig Sekunden später gelang Miroslav Hudak gar der Ausgleich in numerischer Unterlegenheit als er dem Schwenninger Torhüter mit einem feinen Move das Nachsehen gab. Das Spiel wurde nun ausgeglichener, wirkte zeitweise auf beiden Seiten etwas zerfahren, was wohl der Bedeutung geschuldet war, welche dieses Spiel für beide Teams hatte.

Der zweite Durchgang war kaum mehr als eine Minute alt, als Willi Gross die Rebels zum ersten Mal in Führung brachte, die Antwort der Fire Wings ließ jedoch kaum neunzig Sekunden auf sich warten. Als nach 29 Minuten zuerst Sebastian Meindl und schließlich noch Eric Strieska von den Unparteiischen in die Kühlbox geschickt wurden, bot sich den Gästen die Chance in doppelter Überzahl erneut in Führung zu gehen, doch kaum waren beide Strafzeiten abgelaufen, markierte Willi Gross die zweite Stuttgarter Führung. Diese wurde von Arthur Gross in der 38. Spielminute noch ausgebaut, jedoch von Schwenningen prompt zum 5:4-Pausenstand gekontert.

Nun hatte man gedacht die Gäste würden versuchen dem Spiel wieder ihren Stempel aufzudrücken, was allerdings folgte war die stärkste Phase der Stuttgart Rebels. Nachdem man zu Drittelbeginn erneut eine fast zweiminütige Unterzahl ohne Gegentreffer überstand, wurden die Wings teilweise bei fünf gegen fünf im eigenen Drittel eingeschnürt, Entlastungsangriffe waren beinahe Fehlanzeige. Was fehlte war allein der Torerfolg. Nach einer Auszeit nahm der Schweninnger Coach Kevin Apelt eineinhalb Minuten vor Spielende seinen Keeper zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, was Willi Gross mit seinem dritten Treffer bereits zehn Sekunden später zur Vorentscheidung nutzte. Das gegnerische Tor blieb weiterhin leer, es wurde noch einmal turbulent vor dem Gehäuse des Stuttgarter Keepers Daniel Blankenburg, siebzehn Sekunden vor Spielende sorgte dann Arthur Gross für die endgültige Entscheidung mit einem Schuss ins verwaiste Gästetor.

Nach nervösem Beginn auf fremdem Heimgeläuf über den Kampf ins Spiel gefunden, so lautet das Fazit nach einem spannenden Spiel, dass schlussendlich mit einem wichtigen Heimsieg belohnt wurde. Damit können die Rebels am kommenden Samstag in der Helios-Arena zu Schwenningen mit einem Auswärtserfolg die Serie erfolgreich beenden, was gleichbedeutend mit dem sicheren Klassenerhalt wäre. Bei einer Niederlage fände ein entscheidendes Spiel am Freitag, den 13. März in der Stuttgarter Eiswelt statt.

„Der Stuttgarter EC möchte sich auf diesem Weg noch einmal bei den Verantwortlichen der ESG Esslingen für das Bereitstellen der Eiszeit und den reibungslosen und entspannten Ablauf am Spieltag bedanken“, erklärten die Rebels. 2Ein Dank geht auch an die Fans, welche den einmaligen “Umzug” mitgemacht und die Mannschaft unterstützt haben.“

Tore: 0:1 (3.) Schäfer (Rais), 0:2 (5.) Zappe (Böhm), 1:2 (12.) Meindl (5-4), 2:2 (14.) Hudak (Wollner/4-5), 3:2 (21.) W. Gross (Wollner, A. Gross), 3:3 (23.) Rais (Kohn, Eckmann/5-4), 4:3 (34.) W. Gross (Sykora), 5:3 (38.) A.Gross (Hudak), 5:4 (39.) Kohn (Thome), 6:4 (59.) W. Gross (A. Gross/ENG), 7:4 (60.) A. Gross (Hudak/ENG). Strafen: Stuttgart 20, Schwenningen 16. Zuschauer: 111.

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